Summer of Supper – GRAND OPENING PARTY 2016

Wir waren schon ein paar mal auf dem Supperclub-Festival Summerofsupper im Marieneck und freuten uns daher schon sehr, als die Veranstaltungen für 2016 veröffentlicht wurden und wir Karten kaufen konnten. Beim Sichten des Programms war klar, dass wir auch zur Eröffnungsveranstaltung gehen MUSSTEN – aus mehreren Gründen.

Zuallererst da dort einige Bekannte kochten – Maja von Moeyskitchen und Martin von der Baconbakery, dazu noch  Chris und Markus.

Dann aber auch noch wegen des Mottos – Radius 99. Ich zitiere mal:

Radius 99 steht für ausschließlich regionale Zutaten und eine spannende Küche, die zeigt, wie vielfältig unsere Region eigentlich ist.

Avocado aus Südamerika, Vanille aus Tahiti oder Fleisch aus den USA werdet ihr in unserem Menü nicht finden. Stattdessen überraschen wir euch mit heimischen Produkten aus einem Radius von 99 km um Köln in einem außergewöhnlich servierten 4-Gänge-Menü.

Vor vielen (knapp 10) Jahren hatten wir in Indien jemanden aus Kanada getroffen, die eine 100 Miles Diet machte – also Radius 150. Dies nicht nur für ein Essen, sondern im Alltag, ich stellte mir das als sehr schwierig vor. Das Nobelhart und Schmutzig hat ja ein ähnliches Konzept, also war ich sehr gespannt, was die vier auf den/die Teller zaubern würden – und um es vorwegzunehmen: es war toll!

Begrüsst wurden die Gäste mit einem Gin Tonic (Sünner :-)) – da das ja aber nichts für mich ist, bekam ich einen Rhabarber-Tonic! Der war lecker, das kommt auf jeden Fall auf die Liste für unsere nächste Grillparty.

Rhabarber-Tonic für mich o/ #summerofsupper #radius99

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Während ich den R-Tonic dann so langsam weggetrunken habe, trudelten weitere Gäste ein und wir konnten auch den Köchen/der Köchin kurz hallo sagen, dann erst mal die Speisekarte studiert. Natürlich war die so vage, dass man nicht genau erkennen konnte, was sich dahinter verbirgt, allerdings konnte man erste Rückschlüsse ziehen

Das Menü (liebevoll gefaltet von @ehrenfeldbrett) des #radius99 #summerofsupper #supperclub

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– und dann stand ja noch ein großer Kugelgrill vor dem Eingang, in den wir mal kurz reinschauen durften – das steigerte die Vorfreude auf das kommende enorm.

ALLES MEINS #radius99 #summerofsupper – nur für mich gegrillt von @baconbakery 😉

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Als Vorspeise gab es ein Roggenbrot mit selbstgemachter Leberwurst, eine Erdbeer-Gazpacho (sehr überraschender Geschmack!) und ein Tartar auf einer Quiche. Alles sehr lecker, machte Appetit auf mehr 🙂

Roggenbrot – Leberwurst – Gazpacho – Erdbeeren – Tatar #supperclub #summerofsupper #radius99

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Das „mehr“ war dann der Gang, der mich am meisten faszinierte: Rehschinken, ein Ziegenfrischkäse mit Rosmarinkirschen und Favabohnen.

Das war eine ganz tolle Kombination, gerade die Bohnen mit dem Speck und der Rehschinken waren unglaublich lecker.

Danach sagte die Karte „Räucherfisch Nudeln Salat“ und ganz ehrlich – was dann kam habe ich eher nicht erwartet 🙂

Räucherfisch – Nudel – Salat #summerofsupper #supperclub #radius99

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Mit Räucherfisch gefüllte Nudeln, der Salat püriert und noch eine Meerrettichsauce. Der Salat war spannend, denn der sah aus wie ein Pesto – schmeckte aber wie Salat – interessante Sache (ähnlich wie die Erbeergazpacho, die stark nach Erdbeeren roch aber eher nach Tomate/Paprika aussah/schmeckte).

Während die Hochrippe (die 5 Stunden lang im Kugelgrill vor sich hin garte) zerlegt wurde, waren alle in der Küche damit beschäftigt, sich den anderen Teilen der Hauptspeise zu widmen.

Fleisch o/ #nomnomnom #supperclub #radius99 #summerofsupper #rind

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Es gab – ähnlich wie beim letzten Jahr – keine einzelnen Teller, sondern eine Art Familienessen – mit Fleisch und Gemüse in großen Platten, aus denen man sich dann sein Essen selbst nehmen konnte. Das fand/finde ich eine prima Idee – gerade in Supperclubs steigert sowas ja dann auch die Kommunikation. Zudem sahen die Platten auch unglaublich lecker aus:

Rinderhüfte und Rouladen – Marktgemüse – Kartoffeln #supperclub #radius99 #summerofsupper

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Hier kam das Konzept dann auch voll zum Tragen – da ja auch gerade Saison ist. Das war eine unglaublich leckere und bunte Gemüseplatte mit Gemüse aus der Region, dazu die Hochrippe und die Rouladen (dazu gleich noch mehr).

Als Abschluss sagte die Karte noch was von „Beeren, Quark, Käse, Kräutern, Joghurt“ – und auch hier waren wir überwältigt von dem, was angeboten wurde: ein Riesenbuffet mit

Mo Käse #alleskäse #supperclub #radius99 #summerofsupper

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einer großen Käseplatte, zwei Pavlovas, einem sehr leckeren Quark mit gerösteten Erdbeeren und Joghurteis. Angeboten wurde das als Buffet – was toll war, denn so wurde die Sitzordnung aufgebrochen und alle Gäste nochmals durcheinandergwirbelt.

Alles in allem ein sehr schöner und leckerer Abend – würde mich freuen wenn sich die vier nächstes Jahr nochmals zum gleichen Thema Gedanken machen und einen Abend gestalten  – gerade mit den Erfahrungen, die sie dieses Jahr gesammelt haben!

Was ich so als Erfahrungen gehört/mitgenommen habe:

Es ist sehr, sehr schwer, lokales Salz in Köln zu kaufen (das war das einzige, wo die Grenze überschritten wurde), etwas leichter – aber immer noch schwer – ist es, lokale Butter zu erwerben (da die meisten eher Käse anbieten). Rouladen sehen einfach aus, aber wenn man einige Zutaten nicht nutzen kann (z.B. Essiggurken), dann muss man etwas mehr überlegen und improvisieren. Das galt aber auch bei einigen anderen Speisen – ich hörte öfters „das nächste mal sollten wir dann xy kaufen, wenn es Saison hat und einlagern (Walnussöl, Chili, etc).“ 🙂

Wenn Ihr auch beim Summer of Supper mal teilnehmen wollt – es gibt noch Karten, wir sind noch auf 2 weiteren Supperclubs (Stumpf und Stiel sowie Schwein gehabt) – und freuen uns schon!

 

12 von 12 – Aprilausgabe

Wer 12 von 12 nicht kennt – hier die Erklärung. Und hier alle 12 von 12 aus dem April.

Gestern war nicht nur der 12., sondern auch home office Tag. Das hat nicht nur zur Folge, dass die Fotos etwas monothematisch den Kater im Fokus haben, sondern auch, dass da einfach weniger passiert, als wenn ich den Arbeitsweg habe. Von der Arbeit selbst kann ich auch keine Fotos machen – aber seht selbst:

Der Kater hilft mit beim Home-Office #Flausch #1von12 #12von12

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Seitdem die Sonne sich wieder blicken lässt, pennt der Kater (mit Namen #Flausch, nur richtig mit dem Hashtag) wieder auf dem Schreibtisch. Klar, da ist er ja in meiner Nähe, da muss es gut sein. Weniger gut, dass er dabei zum Teil auf meinen Unterlagen liegt 😉

An einem etwas ruhigeren Home-Office Tag ist dann auch mal ein Webinar drin. Das war allerdings nur mässig spannend und lief daher eher nebenbei, ich hatte mir da mehr von erhofft. Im Hintergrund sind übrigens 2 der 3 Christo-Installationen zu sehen, bei denen ich war. Berlin fehlt, rechts Oberhausen und links New York – da waren wir 2005 vor Ort, danach war ich noch 2010 beruflich dort.

Nächste Woche bin ich dann wieder dort! \o/ – Wurde auch mal wieder Zeit. Allerdings wieder als Dienstreise mit dem Hotel in Jersey City – ich habe da nur den halben Anreisetag und einen halben Abreisetag, um mir ein paar Sachen anzusehen – freue mich trotzdem, auch wenn der Dollar für Shoppingeskapaden nicht sooo toll steht 😉

Die Steuer ist für mich kein rotes Tuch, nicht dass ich die Steuererklärung gerne mache, aber dank all der Handwerksarbeiten am Haus kommt da auch wieder einiges zurück. Elster/Steuersoftware verdirbt die Überraschung allerdings immer, ich hatte zufälligerweise 2 Tage vorher mal ausprobiert, ob der Bescheid schon da wäre und wurde positiv überrascht. Nuff said.

Das schöne am Frühling ist ja nicht nur, dass es wärmer wird, der Kater anfängt, Mäuse zu fangen und uns zu bringen (not) und die Abende länger hell, sondern dass das Leben im Garten erwacht. So auch die Narzissen, die wir letztes Jahr auf den Scillies gekauft hatten – ich war mir nicht sicher, ob die die Lagerung in der Garage überleben, wir hatten vergessen, die schon im Herbst einzupflanzen. Die gute Nachricht: die spriessen alle!

In der Mittagspause habe ich dann den Kater während des Kochens bespasst. Der liebt es total, die Wollpuschel (vorne rechts im Bild) durch den Garten zu jagen. Dummerweise haben die doofen Zweibeiner den Rasen nicht gemäht, was auch sonst im Alltag echt doof ist. Da werden die Füsse und der Bauch ja nass, wenn man als Katze sein Revier inspiziert. Macht da weg und mäht den Rasen, aber flott!

Tjanun, dann schau ich halt noch schnell nach unserem Frühbeet – ich habe da mal alle Pflanzen zwischengeparkt, die eigentlich in das Hochbeet (hinten im Bild) kommen sollen. Ist aber noch zu kalt, daher das Frühbeet.

Nach der Arbeit ging es in die Stadt, um dort die imipressionen zu treffen. Auf der Fahrt habe ich den neuen Radiorebell podcast gehört, Unbedingte Hörempfehlung, der Collinisue macht hier einen Podcast mit seinem Sohn und das ganze berührt mich sehr. Nicht nur, weil ich das Blog schon lange lese und darüber einen (wenn auch nur sehr kleinen und beschränkten) Einblick über die Entwicklung bekomme und diese auch glaube wahrzunehmen, sondern auch, wie toll hier schwierige Themen wie Liebe oder Geschwister angegangen wird und mit wieviel Liebe und Einfühlsvermögen der ColliniSue das alles macht. Ganz grosses Kompliment von mir dafür – ich höre das echt, echt gerne und freue mich auf jede Folge. Allerdings bin ich etwas in Sorge, dass es eine neue Folge gibt, denn der Collinischussel hat die Themenlosbox verschusselt. Ach ja, wenn ich mir zwei Themen wünschen könnte, wären das „Freundschaft“ (gerade nach der „Liebe“-Folge) und „Sport“ (das um zu erfahren, ob es außer Fußball noch weitere Sportarten gibt, die interessant sind).

Bevor ich losfuhr, habe ich noch einen Regenschirm eingepackt. Eher so pro forma, sieht zwar düster aus, wird aber doch nicht regnen. Hab ich mich getäuscht – so nass wurde ich schon lange nicht mehr – trotz Regenschirm.

Dreckswetter #9von12 #12von12

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Also erst mal untergestellt und gewartet, bis der schlimmste Guß vorbei ist und dann zum Optiker – da hat die imipressionen neue Kontaktlinsen bekommen. Daneben hat ein Spieler des glorreichen #effzeh eine Brille gekauft – aber nicht nur ich habe den so gar nicht erkannt 🙂 Bin fasziniert, dass die imipressionen ihn erkannt hat (aber wahrscheinlich auch nur, weil der Optiker nach dem Namen fragte ;-))

Ich gehe übrigens sehr gerne mit zu dem Optiker.

Ich begrüsse es ja immer, wenn @princesscgn zum Optiker muss #nomnom #12von12 #10von12

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Längeres Warten? Kein Problem für mich #kau

Heute @kikilento mit dem Tontopfgeflüster ausprobieren #nomnom #streetfood #tajine #11von12 #12von12

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Danach ging es noch ins Laden Ein – diesmal war dort Kikilento mit dem Tontopfgeflüster, Tajine sowohl mit als auch ohne Fleisch. Ich kannte Kikilento bisher nur mit ihren Zimtschnecken von diversen Events (die gibt es als Nachtisch) und war auch gespannt, wie die das mit den Tajines wuppen.

"Aller guten Dinge" von @kikilento alias Tontopfgeflüster #12von12 #tajine #streetfood #nomnom

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Als Fazit: seht gut machen die das, das Essen war echt lecker! Die Lammspiesse sind der Hammer, die einzelnen Gerichte auch richtig gut, heute geht es gleich nochmal dahin. Generell hatten wir auch noch nie ein Essen im Laden Ein, das nicht schmeckte und nur ein/zwei Anbieter, bei denen wir nur mässig begeistert waren, der Rest war durchgängig auf sehr hohem Niveau – so auch Kikilento/Tontopfgeflüster, Geht hin und unterstützt die Macher von Laden Ein – besser so ein Laden als der 100te Hans im Glück/Vapiano und Co!

 

Strassenküche im Laden Ein

Ich habe schon zuvor über die Eröffnung des Laden Ein geblogged – dem Kölner Streetfoodrestaurant, in dem man alle 2 Wochen neues spannendes Essen entdecken kann.

Warum jetzt ein neuer Beitrag  – ganz einfach: zuallererst kann ich Euch allen nur empfehlen, da regelmäßig hinzugehen, Wir haben bisher alle Anbieter ausprobiert und wurden nie enttäuscht. Selbst wenn einem das Essen mal nicht so gut schmecken sollte – kein Problem, in spätestens zwei Wochen gibt es was neues, wir hatten schon Burger, Pulled Pork, Hummus, Empanadas, Arepas und vieles anderes mehr. Das meiste hätten wir ohne das Laden Ein nie ausprobiert!

Diese Woche ist noch die Strassenküche im Laden Ein und die hatten uns am Sonntag zur Vorstellung ihres Kochbuchs eingeladen. Wie es war? Grossartig – das hat auch imipressionen schon verblogged, es war so gut, dass wir gestern gleich nochmal hingegangen sind, um die Gerichte zu probieren, die wir am Sonntag nicht probieren konnten.

Satay chicken mit Erdnuss Sauce #strassenkueche #asiatisch #laden_ein #streetfood

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Zuerst mal zu den beiden Jungs von der Strassenküche: Antonio Buntenkötter und Torsten Hülsmann, beides erfahrene Köche (mehr über die beiden könnt ihr bei rp-online nachlesen), die uns auch schon auf dem Streetfoodfestival und mit ihrem ersten Kochbuch aufgefallen sind.

Ich möchte gar nicht den Beitrag von Imipressionen wiederholen, der Schweinebauch mit dem Auberginerelish war unglaublich lecker, die Chickenwings auch und der Nachtisch einfach großartig. Daher – wie schon geschrieben – sind wir gestern nochmal hin, diesmal gab es malayische Laksa-Curry Suppe für imipressionen und das Satay-Chicken für mich. Auch hier war die es eine angenehme Überraschung, das die Erdnusssauce eben nicht die klassisch braune Pampe mit Snickers-Erdnussgeschmack war, sondern sehr lecker und auch einigermassen leicht war. Sogar meine Begleitung, die fleissig die Suppe löffelte war ganz angetan von der Sauce und hat mir mein Essen weggegessen 😉

Curry Laksa für @princesscgn #streetfood #strassenkueche #laden_ein #asiatisch

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Daher bekam ich als Nachtisch nochmals den sticky rice mit salty coconut und Mango – die Kombination aus süss und salzig war superlecker (und ist auch im Kochbuch zu finden – kauft das alle, das lohnt sich). Wir kamen an beiden Tagen auch etwas mit den beiden ins Gespräch und konnten ihnen Löcher in den Bauch fragen zu den Zubereitungen, Rezepten und Empfehlungen – wir werden auf jeden Fall einiges aus dem Buch nachkochen, an erster Stelle der Nachtisch, die eingelegten Habaneros und die Gulaschsuppe (ja, auch das ist Streetfood ;-)).

Von daher nochmal mein Appell an Euch da draussen: geht hin und kauft die leer – die musste schon 50 kg Schweinebauch und 40 kg Auberginenrelish nachlegen, weil das so gut wegging 🙂

 

German Angst?

Argh. Das ist das einzige, das ich derzeit nach den Wahlergebnissen sagen kann. Ich habe Bedenken (vielleicht sogar Angst), dass die AFD sich nicht selbst zerlegt. Das sie das FPÖ/Front National der BRD wird, das Sammelbecken der Modernisierungsverlierer und der Traditionalisten, wie sie im Sinus-Milieu definiert sind.

Die auch Angst haben. Vor der Globalisierung, vor Wandel. Auch vor unbequemen Wahrheiten, die uns allerdings schon ein Chef-Volkswirt einer großen Bank vor 20 Jahren am Gymnasium mitteilte – dass unsere Generation die letzte sein wird, die wirtschaftliche Sicherheit und Change-Resistenz als gegeben voraussetzen kann (er hat es etwas anders formuliert). Vor Wandel. Die am liebsten ihre 80iger wieder zurückhaben wollten, da war alles so ordentlich und überschaubar. Da haben die Schwulen noch ihre Gottestrafe bekommen (Aids), Ausländer waren Gäste und exotisches Essen war der Grillteller mit VIEL Fleisch beim Griechen/Jugoslawen/wo auch immer.

Ich hab gerade keine Ahnung, was man (lese: ich) konkret tun könnte. In meinem Bekanntenkreis wählt niemand AfD. Wir engagieren uns etwas für Flüchtlinge, aber selbst wenn wir da mehr machen würden – die Knetbirnen wählen ja dann trotzdem nix anderes. Da sie Angst haben, ihren zumeist mittelständischen und übersichtlichen Wohlstand zu verlieren. Da sie sich bedroht sehen von Wandel, Globalisierung, Kontrollverlust.

Bei den Bundestagswahlen hatte ich mir noch gesagt: wenn die AfD über 5% bekommt, dann trete ich in $Partei ein. Aber selbst die hat sich inzwischen so selbst zerlegt, daß das keine Option mehr ist.

Ich bin ratlos. Leider.

Und daher nun etwas Musik:

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https://www.youtube.com/watch?v=N5zEYTJmwP8
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https://www.youtube.com/watch?v=YaKPv9QDwiQ
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https://www.youtube.com/watch?v=7E8kwZInH4U

 

 

12 von 12 im März

Wer 12 von 12 nicht kennt – hier die Erklärung. Und hier alle 12 von 12 aus dem März.

Als ich gestern mit den 12von12 Fotos anfing, hörte ich einen leicht (nur sehr sehr leicht) nöligen Kommentar von @imipressionen: „Die sehen alle immer so gleich aus, das ist so ein Trott“ (Auszug, das Lamento zog sich noch etwas hin). Nach Abschluss des Tages kann ich allerdings das Fazit ziehen, daß das für gestern nicht gilt – allerdings hatte sie auch recht mit der Aussage: „Das sind ja alles Essensbilder“ 😉

So, dann fangen wir mal an:

Frühstück machen – @princesscgn will mal shredded wheat ausprobieren #1von12 #12von12

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Am Wochenende mache ich immer das Frühstück für uns – und das Müsli ist normalerweise eine eigene Kreation aus 6-7 Sorten (Bio-)Müsli und Obst. Dieses Wochenende wollte imipressionen allerdings die shredded wheat ausprobieren, die uns eine Freundin schenkte. Die Begeisterung war allerdings verhalten – da musste noch deutlich mehr von „unserem“ Müsli dazu, damit das essbar wurde.

Frühling im Garten #12von12 #2von12

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Ich freue mich ja gerade, dass in unserem Garten die Blumen so langsam anfangen, sich zu zeigen. Allerdings bedeutet das auch Frühjahrsputz für den Garten – ihr seht rechts oben noch das alte Laub. Daher war ich heute (Sonntag) ca. 4 Stunden mit Rückschnitt, Unkrautjäten und Laub entfernen beschäftigt. Ich verstehe jetzt so langsam, warum meine Eltern immer wollten, dass wir Kinder im Garten mithelfen (mussten).

Simit als zweites Frühstück #12von12 #3von12

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Danach ging es nach Ehrenfeld, ins Exquisit – wir suchen noch einen Vintage-Gewürzschrank und  hätten dafür gerne einen alten Medizinschrank. Da gibt es in Köln zwei Anbieter, bei denen man sowas bekommen könnte, eines davon das Vintage, das andere ist Loft43. Aber vorher brauchten wir noch einen Simit, um uns nach der weiten Anfahrt wieder zu stärken. Also jeder brauchte einen.

Unser Kauf des Tages #bbq #besteckhalter #12von12 #4von12

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Tja, leider hatten die nur unglaublich coole Tische und Sideboards (brauchen wir beides nicht), aber keine Schränkchen. Daher als Kompensationskauf den Besteckhalter für unser nächstes Grillfest (inspiriert durch die Fette Kuh).

Am Neptunplatz Blühen schon die Magnolien #12von12 #5von12 #frühling

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Zurück ging es über den Neptunplatz, an dem schon die Magnolien blühen. Das muss das milde Stadtklima sein, bei uns sind die Blüten noch nicht offen.

Chili Dog Pie von tazzy Food #australia #6von12 #12von12 #nomnomnom #streetfood #foodpassage

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So ein Spaziergang macht hungrig. Zum Glück hatte das Globetrotter mit dem Kölner Streetfoodfestival diese Woche die Foodpasssage initiiert – und da konnten wir uns stärken. Waren am Freitag noch Los Carnales da, so gab es heute australische Teigtaschen – mit Chili und einmal mit Peppersteak. Die Peppersteak waren noch besser als die Chili-Taschen, aber beide waren empfehlenswert, also wenn ihr bei einem Streetfoodfestival den Stand von Tazzy Food seht: haut rein!

Danach ging es zu Fuß (ich kann ja nicht nur essen) zur Hohenzollernbrücke und da dann über den Rhein. Instagram kennt die Brücke übrigens als „love lock bridge“.

Hohenzollernbrücke #12von12 #8von12

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Da habe ich dann auch einen Kormoran (? echt – gibt es die in Köln) gesehen

Kormorane am Rhein? #12von12 #9von12

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Auf der Schäl Sick ging es dann zum Tanzbrunnen, da war die zweite Lesung der Woche mit Bastian Pastewka und Chris Geletneki, die aus Midlife Cowboy vorlasen. Das war SEHR amüsant, nicht nur das Buch an sich, auch die Lesung war ein toller Event. Ich kann allen nur empfehlen, selbst hinzugehen, die beiden touren noch eine Weile.

Zurück ging es dann mit der Fähre über den Rhein – ich habe gestern gelernt, dass das die offizielle Opernfähre ist. Finde ich toll, ich mag die kleine Fähre über den Rhein.

Wir fahren mit dem Boot, mit dem Boot, wir fahren übern Rhein #strolch #12von12 #11von12

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Da so eine Bootsfahrt nicht nur lustig ist, sondern auch Hunger macht, ging es dann zu MariaMaria ins Laden Ein. Zu Laden Ein hatte ich ja schon was zur Eröffnung geschrieben. Wir haben bisher alle (temporären) Betreiber ausprobiert und MariaMaria ist in unserer internen Rangliste unter den Top3 (neben Los Carnales und Bun and Sons). Die Arepas sind superlecker, die Salsas auch! Leider hatten diese gestern ihren letzten Tag, aber auch hier gilt: Wenn ihr die auf einem Streetfoodfestival seht – unbedingt ausprobieren!

Abschluss des Tages mit Arepa von #mariamaria #12von12 #nomnom

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Eigentlich endet jeder meiner 12 von 12s mit Flausch, denn der fordert abends schon seine Zeit und auch Aufmerksamkeit ein. Da ich aber schon 12 Bilder gemacht hatte, war das dann das Bild 12b 😉

#Flausch mag wohl keine Zeitung #12von12 #12bvon12

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12 von 12 im Februar, leicht verspätet

Wer 12 von 12 nicht kennt – hier die Erklärung. Und hier alle 12 von 12 aus dem Februar.

Frühstück mit einer Mischung aus 6 Biomüslis 😉 #1von12 #12von12

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Wir haben ein Sparabo bei Amazon (buuuh, ich weiss, aber gerade fürs sowas superpraktisch und auch ein ordentlicher Rabatt) mit verschiedenen Sorten Barnhouse Biomüsli. Ich mit mehr Nüssen, die imipressionen lieber ohne, Unsere Nachbarn freuen sich auch alle 5 Monate, wenn ein paar große, schwere Amazon Pakete bei ihnen abgegeben werden 😉

Morgenroutine zum Aufwachen: Rss Feeds lesen #gähn #12von12 #2von12

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Dann sitze ich morgens an meinem Rechner, esse mein Frühstück, lese die Twitter-Timeline nach und die 100+ Einträge in meinem RSS-Reader und wache so langsam auf #gääääähn

Wir finden unseren Baum ja super, unsere Nachbarn eher weniger. Jetzt scheint morgens auch wieder die Sonne und die Vögel zwitschern dazu – wird also auch langsam Zeit, dass die Blätter an den Baum kommen. Die Nachbarn mögen die Blätter im Herbst übrigens noch weniger als den Baum sonst schon….

Auf dem Weg zur Arbeit – die Iddelsfelder Mühle #12von12 #4von12

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Nachdem wir uns Schrittzähler organisiert haben und ich feststellen musste, dass ich zu wenig laufe, gehe ich morgens zur Arbeit und das Rad bleibt in der Garage. Ich kann zwei Wege gehen, einer auf der Strasse oder ein Feldweg. Der doof ist, wenn es regnet, aber schöner. Unter anderem geht es an der Iddelsfelder Mühle vorbei – der Bach hier war ja mal der zentrale Antrieb für die meisten Mühlen. Die Iddelsfelder ist die letzte Mühle, die noch ein voll erhaltenes Mahlwerk und Rad hat!

Frühling is coming #12von12 #5von12 #latergram

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Das ist eher ein #latergram, da aus unserem Garten. Wir haben echt viele Schneeglöckchen, die jetzt anfangen zu blühen, auch die ersten Krokusse blühen schon! Wie man aber leider auch sieht, müssten wir bald mal wieder Unkraut jäten.

Bolo in der Kantine 😉 #lowcarb #detox #12von12 #6von12

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Unsere Kantine ist echt gut, bietet eine große Auswahl auch an vegetarischen und Low-Carb Gerichten. Bei Bolo werde ich aber schwach, das musste an dem Tag einfach sein 🙂

Männer, die auf Dilbertkalender starren #12von12 #7von12

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Als Nerd/Geek habe ich natürlich auch einen Dilbert Day to Day Kalender. Unscharf, da das dt. Urheberrecht mir da wenig Wahl lässt.

An Apple a day…. #8von12 #12von12

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Um die Bolo wieder auszugleichen, gab es eine Apfel. Den gibt es aber nicht nur an Bolo-Tagen, ich versuche, da immer einen mitzunehmen. Darüberhinaus gab es auch von der Firma noch kostenlose Äpfel an dem Tag, da die Fastenzeit startet. Könnten sie gerne jeden Tag anbieten.

Das papierlose Büro hat sich bei mir nicht durchgesetzt;) #9von12 #12von12

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Meine Kollegen machen sich gerne über mich lustig, weil ich viel drucke. Ganz ehrlich: lange Dokumente lese ich nicht gerne am Bildschirm, ich hab da lieber Papier in der Hand, das ich bekritzeln kann. Oder Wegwerfen – das ist für mich unterbewusst glaube ich auch wichtig – zu sehen, wieviel man davon schon durchgelesen hat und den Fortschritt haptisch zu erleben. Für den obigen Stapel habe ich aber eine andere Ausrede: Ich muss das für eine Zertifizierung lernen und werde das nächste Woche im Zug durchgehen, da ist Papier einfach deutlich besser (für mich, siehe oben).

Und jetzt auf dem Heimweg den Aufreger der Woche anhören #12von12 #10von12 #buschi

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Auf dem Weg zur Arbeit höre ich gerne Podcasts (sonst auch) – und das war die hochumstrittene Folge mit Buschmanns rant gegen die Sofaquarterbacks, Kai und andere. Axel hat eine Replik geschrieben, der voll zustimme und der ich nur sehr wenig hinzuzufügen habe: Buschmann verkauft den Sport für Anfänger sicher super, aber sobald man sich etwas auskennt (ich habe nicht das Selbstbild, dass ich alle Regeln kenne) nutzt sich das Sendekonzept und die Art der Moderation schnell ab. Etwas weniger Superlative, etwas mehr Regelkenntnis, dann könnte ich damit leben, aber so ist das einfach schwierig. Patrick Esume hat übrigens einen Superjob gemacht, den hätte ich gerne in der Superbowl-Übertragung gehört. Buschmann selbst hat sich mit der fehlenden Selbstreflektion und dem blinden Rundumschlagen selbst diskreditiert, die nachgeschobene Erklärung ist sehr dünn – und ich hätte von den Sportradio-Moderator auch erwartet, dass er seine Kollegen unterstützt und Buschmann auch mal kritisch gegenübertritt, aber da war wohl die eigene Sendung (in der Buschmann regelmässig auftritt) und das gute Verhältnis zu Buschi wohl wichtiger. Schade, das verleidet mir die Big Show gerade.

Nächsten Samstag geht es nach Hintertux zum Skifahren – da muss die Winterwampe noch etwas weg – daher gab es am Abend noch eine Einheit auf dem Crosstrainer.

Abends mit dem Kater auf der Couch – das Standardprogramm;) #12von12

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Danach bekam der Kater seine Couch-Streicheleinheit. Wenn man vergleicht, wie scheu und ängstlich der war, als er zu uns kam, freut mich das riesig. Der fordert inzwischen seine Streichel- und Spielzeit ein und weicht einem auch kaum von der Seite. Allerdings vermute ich, dass er nur so nahe an mir klebt, da er darauf hofft, ein paar Leckerli zu bekommen. Das klappt dann auch öfter mal 😉

Kölle Alaaf

Es ist mal wieder die närrische Zeit in Köln – und ich stehe mal wieder etwas ratlos am Rand und beobachte das alles, diesmal aber mehr in der Rolle des Co-Karnevalisten, denn imipressionen hat sich mehr oder weniger heimlich zur überzeugten Karnevalistin gemausert…

Dabei waren die Rollen auch schon mal verdreht. Ich rede hier weniger von meiner Zeit als Kind, als ich im schwäbisch-alemannischen Karneval mit dabei war (bis wir dann ins Karneval-nichts von Soest zogen), sondern von meinen Erlebnissen auf den Sitzungen im Gürzenich – die ich zweimal mitmachen durfte (musste, da es jeweils Geschäftstermine waren). Beide trugen eher zu meiner Karnevalverdrossenheit bei, da weder der Humor noch die Musik wirklich zündete – und Verkleiden war nicht, es war Abendgaderobe angesagt.

Fuhren wir die Anfangsjahre als Imi noch immer ins Karnevalsexil (Hamburg, Berlin oder München), so drehte sich das mit der Zeit, als imipressionen die Firmenkarnevalsfeier kennen- und schätzenlernte. Das ging dann langsam weiter bei ihr, mit Kölnstadtkneipen und der eingehenden Vorüberlegung, welches Kostüm es denn dieses Jahr sein soll – all das zündete bei mir allerdings wenig. Vielleicht liegt es auch zum Teil daran, dass ich nix trinke, aber organisierte Fröhlichkeit, garniert mit viel Alkohol ist eher nix für mich. Klar, zum Veedelszug ging ich dann auch mal, aber das ist ja eher „support your local hood“ für mich.

Dieses Jahr gab es dann die nächste Entwicklungsstufe – der Beitritt in einem Karnevalsverein, ggfs Rosenmontagszug. Da komme ich dann doch in Zugzwang (pun intended), ich hatte eigentlich schon letztes Jahr (voreilig) zugesagt, mit zum Rosenmontagsumzug zu gehen, hat sich aber irgendwie doch zerschlagen.

Daher hier das dokumentierte Versprechen: nächstes Jahr gehe ich auch einmal mit. Allerdings zum Geisterzug, das ist der einzige, der mich wirklich ansatzweise reizt.

Jetzt brauche ich nur noch ein Kostüm für mich 😉

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https://www.youtube.com/watch?v=LOCjFK7E7YU

 

Konzerte, Konzerte – Frühjahr 2016

Im Januar startet immer auch meine Konzertplanung. Nachdem wir aber vorletzte Woche unseren Familienkalender (den ich ganz oldschool auf Papier pflege) aktualisierten, musste ich feststellen, dass wir gar nicht soviel Zeit im ersten Quartal „überhaben“ – da ist Karneval, Skifahren, Ostern, Lit.Cologne – von den Dienstreisen mal ganz zu schweigen. Dazu war auch schon das ein oder andere Konzert ausverkauft (Massive Attack, I am looking at you) – von daher ist die Liste doch eher kurz:

Nächste Woche kommt Caravan Palace nach Köln. Imipressionen war da mit einer Freundin auf einer Electroswing-Nacht im Gloria, als Caravan Palace auflegten und es hat ihr gut gefallen, von daher bin ich mal auf das Konzert gespannt! YMMV bei Electroswing, aber ich freu mich schon drauf.

Caravan Palace kommt am 3.2 ins Gloria

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https://www.youtube.com/watch?v=N8_WI4x2CtE

Am 4.3 kommt dann !!! bzw ChkChk ins Gebäude 9.

Dren neue Platte ist super, läuft hier öfters, bin schon sehr gespannt, wie die live sind:

 

Am 16.3 sind Whomadewho im Odonien – allerdings nur als DJs – tjanun, das ist dann doch leider nicht so verlockend, wie ich zuerst dachte. Allerdings – Odonien, da waren wir auch schon lange nicht mehr, das entscheiden wir dann wohl eher spontan.

Kurz danach (am 6.4) kommt dann auch noch Kakkmaddafakka nach Köln ins Gloria  – etwas „luftiger“/poppiger als !!! – erinnert mich/uns immer etwas an Whitest Boy Alive. Mmmm, da würde ich ja auch noch gerne hingehen 😉

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https://www.youtube.com/watch?v=m2nJ6Cml50A

Mal sehen, wofür ich alles Karten kaufe 😉

Wo ich ja wirklich gerne hingehen würde: Wenn Meute mal in Kölle ist, denn das Video ist einfach nur grandios!

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https://youtu.be/DtKdqwRC07A

12 von 12 im Januar

Wer 12 von 12 nicht kennt – hier die Erklärung. Und hier alle 12 von 12 aus dem Januar.

Ich bin einen Tag zu spät, aber hatte auch einiges zu Erledigen, daher erst heute (am 13.)…

Mal schauen, ob ich auch an einem normalen Arbeitstag 10000 Schritte schaffe #1von12 #12von12 #withings

Mal schauen, ob ich auch an einem normalen Arbeitstag 10000 Schritte schaffe #1von12 #12von12 #withings

Das ist nicht etwa ein Vorsatz fürs neue Jahr, die Withings Uhr (mit der ich schon sehr lange geliebäugelt habe, da das die erste Smartwatch ist, die einigermassen gut aussieht) hatte ich schon am Blackfriday gekauft. Die 10000 Schritte sind mein Tagesziel – allerdings muss ich da auf das Rad zur Arbeit verzichten und laufen…. Wenn das dann überhaupt reicht (See below). Hier sind es noch 0 Schritte (kleine Anzeige).

Tjanun. Es war Silverster, kalt und wir hatten Raucher eingeladen. Mir war schon klar, dass ich so ein Schwedenfeuer nicht einfach auf die Holzdielen stellen kann und habe daher noch extra eine große Steinfliese (60×60) gekauft. Gegen 1 Uhr nachts hörten wir einen lauten Knall, das war die besagte fliese, die durch die Hitze zersprang. Darunter hatte die Terrasse schon ein schwelendes Loch – welches ich mit Eis gelöscht habe. Am nächsten Morgen haben wir dann gesehen, wie groß das Loch wirklich ist – und dann habe ich Schadensminimierung betrieben und mit einer Drahtbürste und Schleifpapier das mal „hübsch“ gemacht.

Seit zwei Jahren haben wir einen Weihnachtsbaum – auhc um uns selbst eine Weihnachtstradition zu geben. Er ist immer sehr individuell, aber mit viel Liebe geschmückt (wir haben da unsere Diskokugeln nehmen müssen, da wir keine Christbaumkugeln hatten, etc). Leider haben wir nicht viel davon, da wir zu Weihnachten immer zur Familie fahren und danach nach Hamburg zum Kongress. Am Wochenende habe ich es immerhin geschafft, ihn in den Garten zu verfrachten, nachdem die Zweige schon sehr durchhingen, nächstes Wochenende wird er kleingemacht und dient dann als Abdeckung für die Rose (und Feuerholz für das Gartenfeuer).

At work – nach dem #32c3 kam ein neuer Sticker dazu 😉 #4von12 #12von12

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Nach dem Kongress hat man immer neue Sticker und das hat dann auch umittelbare Auswirkungen auf mein Notebook. Natürlich @work – man sollte ja auch erkennen, was mein Arbeitsgebiet ist. Der neue Sticker 2015 ist übrigens der grüne – 100% Sicherheit garantiert!

Da will ich auf meine Mini-Rittersport zur Mittagspause verzichten und einen Apfel kaufen und dann haben die die Kantine umgebaut und nur noch WINZÄPFEL! Der hier war so groß wie eine Mandarine, kommt im Bild nicht deutlich rüber.

So kann ich den Winter doch nicht ernst nehmen #6von12 #12von12 #vorgarten #latergram

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Am Morgen bemerkt, aber ich konnte das erst gegen Mittags verinstagramen – bei uns kommen schon die ganzen Frühjahrsblumen. Ich will aber nicht, dass die dann im Frühjahr nicht blühen 🙁

Das beste Brot in Köln! #latergram #7von12 #12von12

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Dank Kamps und den ganzen Fertigbäckern (und den furchtbaren Discountbackwaren) sterben die guten Bäcker so langsam aus. Ich bin sehr froh, dass wir rechtsrheinisch noch einen super (Pep style: super, super, super) Bäcker haben, der das beste Brot in ganz Köln bäckt. Dazu liegt er auch noch direkt auf meinem Arbeitsweg und hat eine große Auswahl.

Bei uns in der Firma steht gerade ein cooles Auto als Webeträger #habenwill #8von12 #12von12

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Wir/ich habe(n) ja kein Auto – aber wenn, dann hätte ich liebend gerne eines aus dieser Zeit, nicht ein im Windkanal und CAD weichgespültes, vollautomatisiertes Auto, dessen Elektronik in ein paar Jahren die Sollbruchstelle sein wird. Heute steht so eines bei unserem Arbeitgeber als Werbung rum – und das ist noch eins ohne Abgasskandalissues…

Ich habe noch mehr Aufkleber vom #32c3 mitgebracht;) #12von12 #9von12

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Nuff said. Bild brauch ich nicht – kann weg! Ja, der Aufkleber ist schief und ja, ich bin schuld daran 🙂

Da die Imipressionen derzeit etwas mehr zu tun hat, bin ich im Hausmann-Modus @home. Gestern wollte ich die neben einigen anderen Sachen auch eine Glühbirne wechseln und dachte noch: lass die bloß nicht fallen. Was soll ich sagen: ich konnte dann in die Hausmann-Verlängerung mit Staubsauger und alle kleinen Glassplitter suchen (nachdem ich erst mal den Kater eingesperrt hatte, damit der nicht durch die Scherben läuft). Darüberhinaus war das noch eine GUTE NEUE (alte) Glühbirne von Osram, sowas wird ja heute gar nicht mehr gebaut.  Als Resultat habe ich (das war die vorletzte, die letzte ist jetzt in der Lampe) gestern noch LED Birnen bestellt.

Ich musste feststellen, dass ich auch mit einer Mittagsrunde um den See nicht auf 10000 Schritte im normalen Alltag komme. Daher bin ich dann doch noch zum Einkaufen zu Fuß gegangen, normalerweise fahre ich da mit dem Rad. Ich befürchte allerdings, für die weiteren Tage muss ich mir etwas einfallen lassen, denn ich will ja nicht jeden Tag einkaufen.

Spielen mit dem Kater #12von12

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Wie das letzte 12von12 endet der Abend und die Bilderserie mit #flausch (ja, der heisst so). Flausch kommt manchmal etwas zu kurz, daher habe ich noch etwas länger mit ihm gespielt. Etwaige Kratzer an meinen Händen bezeugen dies.

Israel

Israel

Zurück nach der langen Weihnachtsblogpause – und unschlüssig, worüber ich bloggen sollte, denn es hat sich einiges angestaut: mein Israeltrip, der Kongress, die Kölner Ereignisse, etc..

Aber dann doch die Entscheidung für die chronologische Blogfüllung – und daher starte ich mal mit Israel.

Office Location with a view

Office Location with a view

Als ich zu einer Veranstaltung in Haifa eingeladen wurde, war ich ehrlicherweise doch unsicher, was mich dort erwartet – sowohl aus der unrühmlichen Vergangenheit als auch der aktuellen Sicherheitslage. Als ich meiner Mutter erzählte, wohin ich fliege, gab es auch erstmal Stille in der Leitung.

Room with a view #Haifa

Room with a view #Haifa

Um es aber schon einmal vorwegzunehmen -ich wurde positiv überrascht. Über die „Vergangenheit“ blogge ich noch mal extra, das bekomme ich heute nicht mehr zeitlich hin, aber das Land selbst und der Besuch war super. Man merkt schnell, wie geschichtsträchtig der Boden ist, auf dem man sich befindet, wenn auf dem Mount Carmel nicht nur die Ba´hai Gardens (Weltkulturerbe) sind sondern das auch der Ursprung zweier Orden ist (unter anderem die Karmeliter), überall sind historische Stätten zu sehen und man sieht auch die Berührungspunkte der verschiedenen Religionen ganz gut.

Haifa

Haifa

Ich war zuerst beruflich ein paar Tage in Haifa, da war erst mal nix mit Sightseeing, aber ich hatte einen Tag für Haifa und Acco – und fand beides toll. Wir bekamen eine Extraführung durch die Bahai Gardens, da einer der Tagungsteilnehmer dort als Freiwilliger arbeitet und konnten daher auch Gartenbereiche sehen, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. Der ganze Garten ist sehr sorgfältig geplant, auf wenig Wasserverbrauch ausgelegt und von Freiwilligen gepflegt. Zum Rasenmähen braucht man dann auch 3 Personen, da die Person, die den Rasenmäher bedient mit einem Seil gesichert werden muss 🙂

Haifa

Haifa

Danach haben wir uns noch das german quarter in Haifa angesehen, bevor es nach Acco/Akkon ging – die Altstadt mit der Festungsanlage ist auch Weltkulturerbe und sehr beeindruckend, ebenso der Markt. Auf Wikipedia steht, dass es eine der orientalischsten Städte Israels sei – vom Flair her kann ich das bestätigen, hat mir super gefallen! Auf der ganzen Tour konnten wir auch verschiedenen Sachen ausprobieren, ich fand Knafeh sehr lecker. Bei unserer Istanbul-Tour fand ich Baclava generell zu süss, es sah hier zwar ähnlich aus, war aber gar nicht der Fall!

Danach hatte ich leider nur noch wenig (zu wenig) Zeit für Tel Aviv – am Abend etwas durch am Strand lang und am nächsten Morgen konnte ich noch über den Carmel Market laufen und die Levinsky Street besuchen – da gibt es tolle Gewürze, auf dem Carmel Market gab es dann noch etwas Street Food (Lammspiesse) und einen Granatapfelsaft, bevor es dann zeitig (SECURITY) zum Flughafen ging – aber dazu mehr in einem anderem Blogeintrag.

Street Food #telaviv

Street Food #telaviv

Insgesamt fand ich es echt toll, ich hätte gerne noch mehr gesehen (Jerusalem, Bauhaus in Tel Aviv, Yad Vashem, schnorcheln, etc), aber ich plane zurückzukommen – dann mit imipressionen im Schlepptau 🙂

Am Strand #telaviv

Am Strand #telaviv

Empfehlungen:

Haifa:

Wir waren in Haifa einmal drusisch essen, das war gut, mit einer grossen Auswahl an Vorspeisen, muss das hier gewesen sein: El-Kheir 

Drusische Küche #Haifa

Drusische Küche #Haifa

Bunny Burger 

Tel Aviv:

Auf der Levinsky Street Gewürze kaufen!

Über Carmel Market spazierengehen

Ich fand auch die Peacock Bar ok, die Preise sind allerdings auf Pariser Niveau 🙂