London – Empfehlungen 2017 – Part 2 (Restaurants)

Nachdem in Teil 1 die Empfehlungen sich auf Frühstück/Streetfood fokusierten, hier ein paar Restaurant-Tipps für London – etwas weniger, dafür mit mehr Bildern 🙂

Dishoom

Im Dishoom waren wir ja auch beim Frühstück, ich war da allerdings nochmal zum Lunch und zusammen mit imipressionen auch noch abends einmal. Man kann nicht reservieren – was aber nicht schlimm ist, man bekommt schnell einen Platz an der Bar und kann mit ein paar Crackern und Drinks auf den nächsten freien Tisch warten. Dauert auch nicht lange und man kann schon einmal die Atmosphäre aufnehmen: sehr trubelig und ein schönes Ambiente.

Ich hatte zum Lunch Bhel (Cold and crunchy, light and lovely. Puffed rice, Bombay Mix and nylon sev tossed with fresh pomegranate, tomato, onion, lime, tamarind, mint.) und Chicken Ruby (ein Curry). Das Bhel fand ich bemerkens-/empfehlenswert, ein Gericht in der Art hatte ich noch nie, spannende Textur-und Geschmacksmischung, ganz toll. Das Curry war gut, aber da hatte ich (gerade im Darjeeling, siehe unten) bessere. Nicht falsch verstehen – das Curry ist besser als das, was man in 90-95% der indischen Restaurants bekommt, aber die Benchmark ist hier einfach das Darjeeling.

Lunch at @dishoom #europapokal #effzeh #londoncalling

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Abends gab es dann für mich die slow-cooked/pulled Lammschulter – die war sehr lecker, wie auch das Daal!

Zweiter Besuch im Dishoom – diesmal mit @princesscgn #londoncalling

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Darjeeling Express

Ein Bekannter von uns arbeitet derzeit in London und war ein Teil des Teams, welches das Darjeeling Express aufgebaut/eröffnet hat – so hatte ich das immer wieder via social networks auf dem Radar. Es war klar, dass wir da hingehen, sollten sie schon eröffnet haben, wenn wir in London sind – und es hat geklappt. Zum Glück, denn das Darjeeling Express ist der Benchmark für indisches Essen, sei es in UK, in Europa oder in Indien (zuindest für mich und ja, ich war schon ein paar mal in Indien und nicht nur im „Ghandi“um die Ecke ;-)).

Kurz zur Historie: Das begann alles als Supperclub, den Asma regelmässig veranstaltet hat, der Guardian hat dazu noch Infos. Dann entwickelte sich so langsam die Idee eines Restaurants. Das besondere hier ist, daß alle Köchinnen „second daugters“ sind – also alle die zweiten Töchter einer indischen Familie, inkl. Asma. Nun haben ja schon die ersten Töchter in Indien einen schweren Stand, die zweiten Töchter sind aber noch mehr stigmatisiert. Asma gibt hier genau diesen Frauen eine Chance, sich zu entwicklen, zu lernen und auch finanziell eigenständig zu werden. Darüberhinaus hat sie noch eine Stiftung gegründet, die man mit einem Besuch im Darjeeling unterstützt (und man kann auch generell spenden).

Wir waren auch hier zweimal, einmal zum Dinner und einmal zum Sunday Lunch.

Dinner:

Es gab hier Gerichte, die ich so noch nie gegessen hatte – so z.B. der erste Starter. Das sind kleine Teigschalen, die gefüllt werden. Auf unserer indische Foodtour durch Shoreditch hat unser Guide das übrigens auch als sehr typische Vorspeise empfohlen 🙂

Dazu gab es noch zwei andere Vorspeisen, auch extrem lecker und sehr ungewöhnliche Geschmackseindrücke. Ich dachte bisher, dass ich indische Küche ganz gut kennen würde, aber weit gefehlt, habe da vieles neues gegessen und gelernt.

Dann gab es Hammel – hatte ich bisher auch noch nie gegessen. Lecker, aber sehr eigener Fleischgeschmack, sehr intensiv, nicht unbedingt für jeden etwas.

Danach ging es zu den „Hauptgerichten“, die noch sehr traditionell in einem „layered approach“ gekocht werden: erst eine Basis aus Gewürzen, dann werden die anderen Gewürze in einer fest definierten Reihenfolge nach und nach hinzugegeben, damit der Geschmack sich entwickeln kann. Das gab sehr schöne und komplexe Gerichte, wirklich ganz tolle Küche!

Ich hatte ein Wildgericht, das sehr sehr spicy war (LECKER), die Beilagen waren (oben rechts) Zwiebeln mit Chili und Dal (nächstes Bild), welches auch nicht nach dem klassischen Dal schmeckte.

Als Nachtisch gab es noch einen steamed yoghurt – der über 24 Stunden zur Zubereitung braucht. Danach sind wir beinahe geplatzt aber auch sehr zufrieden und satt ins Hotel gewankt 🙂

 

 

Lunch

Sonntags gibt es im Darjeeling Express immer ein Lunch im Supperclub Stil – mit grossen Schüsseln an langen Tafeln, jeder bedient sich aus den Schüsseln, die wirklich nie zu Neige gehen sondern immer wieder nachgefüllt werden.

Wir waren bei einem Buriyani Feast = im Mittelpunkt stand das Buriyani, ein klassisches Reisgericht.

Als Vorspeise gab es frittierte Zwiebeln – die so gar nichts mit dem zu Tode fritiertem Pakora zu tun hatten, was man sonst so bekommt:

Pyaz Pakora (onion fritters) #darjeelingexpress #biryianfeast #london #londoncalling

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Dazu noch ein leckeres Chutney und die Gefahr, sich nur an der Vorspeise satt zu essen, war sehr real!

Dann kam aber der Star des Tages, das Biryani mit Lamm. Ein einfaches Gericht, aber sehr lecker, als Beilage die Zwiebeln mit Chili (siehe oben) und eine rote Beete-Raita sowie ein Tomatenchutney. Ich habe da definitiv wieder zuviel gegessen, aber ich musste einfach ein paar mal nachfassen, das war so toll.

Side dishes waiting for the biryani #darjeelinexpress #london #londoncalling #biryanifeast

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Zum Nachtisch noch eine Art Milchreis mit Safran. Da gingen dann doch noch 2-3 Schüsseln in mich rein – aber ich hätte auf dem Rückflug beinahe eine Gurtverlängerung gebraucht 🙂

Zaffran kheer (saffron milk and rice dessert) #biryianifeast #londoncalling #london #darjeelingexpress

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Zusammenfassend (falls man es noch nicht rausgehört hat): Das Darjeeling ist derzeit mein absolutes Lieblingsrestaurant in London und wird derzeit in den Zeitungen nur positiv erwähnt – ich habe daher Sorge, dass es immer ausgebucht sein wird, eine Reservierung ist notwendig. Die BBC hat übrigens auch einen Fernsehbeitrag zum Darjeeling gesendet.

Atelier de Robuchon

Robuchon? Die gehen französisch Essen? In London? Warum nicht in Paris?

Ganz einfach: da waren wir schon bei Robuchon (sowohl im Atelier als auch im Restaurant), das war Teil unserer inoffziellen Hochzeitsreise. Im Atelier de Robuchon in Paris hatten wir vor 10 Jahren unser kleines privates „Hochzeitsessen“ und waren beide extrem geflasht von dem Essen und vor allem von dem Kartoffelpüree. Das ist ja auch kein Geheimtipp, sondern das signature dish von Robuchon, aber trotzdem unglaublich lecker.

Als wir dann überlegten, dieses Jahr in England/Cornwall unseren Urlaub zu verbringen und in London zu beenden, ergriff ich die Gelegenheit, um unseren 10. Hochzeitstag im (wieder) im Robuchon zu feiern. Wieder nicht direkt am Hochzeitstag selbst sondern mit leichter Verspätung, aber das macht ja nix 🙂

Wie es war? Sehr gut – aber ich schreibe hier bewusst nichts zu meinen Eindrücken, denn der Abend war ja nicht dafür da, lecker zu Essen, sondern auch um das Ereignis an sich zu feiern – und von daher wäre das sicher „biased“. Overall sicher nicht das beste Sterneessen, das wir hatten, aber auch ein sehr sehr gutes Essen und ein schönes Erlebnis. Nur kurz ein paar Anmerkungen unter einigen Bildern.

Was ich im Atelier immer sehr nett finde: wenn man an der offenen Küche sitzt, dann kann man auch sehen, mit wieviel Aufwand und Präzision in der Küche gearbeitet wird – und auch mit welcher Disziplin. Sehr beeindruckend.

Ich denke, wir würden in London so schnell nicht mehr zu Robuchon gehen, dazu ist die Auswahl an Restaurants zu groß – ausser an unserem 15./20./… Hochzeitstag 😉

Jetzt gehts los #atelierderobuchon #weddingday

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Amouse bouche #atelierderobuchon #weddingday

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Tartar vom Onglet #atelierderobuchon #weddingday

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Das Tartar stand als small dish nicht auf der Karte, sondern nur als full dish. Auf Anfrage hat die Küchenchefin dann das auch als small dish schicken lassen – fand ich sehr kundenfreundlich und das war saulecker! Hatte noch nie ein Tartar vom Onglet (und wenn ich mal eins in die Finger bekomme, landet das halt doch immer in der Pfanne/auf dem Grill :-))

Foie Gras (ethisch schwierig, aber lecker) #weddingday #atelierderobuchon

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Lammkoteletts mit DEM Kartoffelpüree von Robuchon #atelierderobuchon #weddingday

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Da ist das Ding! Das wird übrigens extra in einer Schale als Gericht serviert. Unglaublich toll, cremig.

Käse! #atelierderobuchon #weddingday

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London – Empfehlungen 2017 – Part 1 (Streetfood und Frühstück)

Der letzte Blogeintrag ist schon sehr lange her, daher habe ich – auch angestossen durch ein Gespräch bei BigHugBBQ (da solltet ich auch unbedingt mal vorbeischauen!) beschlossen, die letzten Monate etwas zusammenzufassen bzw. zu verbloggen.

London. Da war ich jetzt sowohl beruflich ein paar mal, aber auch im Rahmen unseres Cornwallurlaubs und des #effzeh-Spiels. Daher hatten wir die Gelegenheit, doch einige Restaurants auszuprobieren und hier die Empfehlungen (non-sponsored ;-)). Das ganze ist ggfs. etwas Shoreditch/London East lastig, aber das ist die Ecke, in der wir derzeit am liebsten unterwegs sind.

Frühstück:

Trade Cafe

Banana almond cake und salt caramell Brownie #breakfastforchampions #london #tradecafe

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Das Trade Cafe hatte wir vor zwei Jahren entdeckt und das wurde unser Stammfrühstückort. Leckere Kuchen, gute Sandwiches und frische Säfte, tolle Location – ideal für den Start in den Tag. Das einzige, was mir immer fehlte, war ein Granola oder irgendetwas anderes in der Richtung, aber dafür haben wir was im nächsten Tipp entdeckt.

Das Dishoom.

Indisches Frühstück? Wer auch immer mir vor meinem Besuch im Dishoom erzählt hätte, daß wir unbedingt ins Dishoom frühstücken gehen sollten, den hätte ich doch sehr skeptisch beäugt. Von meinen letzten Indienbesuchen erinnere ich mich nicht immer enthusiastisch an die Frühstücke – das ist beim Dishoom anders. Die haben ein tolles Frühstücksmenü, wir hätten gerne noch mehr gegessen (konnten aber nicht mehr :-)).

Granola, sausage naan roll and chocolate chao #dishoom #londoncalling #breakfastforchamps

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Das Granola war super,  die Sausage rolls echt lecker und die heisse Schokolade leicht gewürzt. Alles toll, unbedingt hingehen, das lohnt sich! Nicht nur für euch und eure Geschmacksnerven, sondern auch für Schulkinder, die sich kein Frühstück leisten können, denn das Dishoom unterstützt mit jedem Frühstück, das ihr dort einnehmt ein Kind mit einem Frühstück!

Snacks:

Wer viel in der Stadt unterwegs ist, brauch auch unterwegs mal einen Happen auf die Hand (aka Streetfood). Besonders zu empfehlen ist hier für mich:

Der Ribman (Brick Lane market in general)

Jeden Sonntag ist der Brick Lane Market in (na, wo wohl?) in der Brick Lane. Viel Trödel und second hand Mode, einiges an „Kram“, ich mag den sehr gerne, gerade zum Durchbummeln und sich treiben lassen. Darüberhinaus gibt es noch SEHR viel Streetfoodstände, in zwei Hallen und auf der Strasse. Einer davon ist der Ribman. Wir hatten ihn vor 2 Jahren entdeckt und fanden seine Rippchen (bzw den Rippchenburger) echt lecker, nur die Schärfe der Sauce hat uns etwas überrascht 🙂 Dann hatten wir letztes Jahr den Ribman wieder gesehen – bei Kitchen Impossible, wo der Sternekoch vor den Green Eggs kläglich versagte (wie auch vor der Holy Fuck Sauce). Der Ribman ist für uns inzwischen eine Art „Pflichtbesuch“ geworden, er ist auch immer für eine lustige Unterhaltung gut. So erzählt er gerne von Kitchen Impossible und auch den Impact der Sendung auf ihn selbst, seine Saucen verkaufen sich bei jeder Ausstrahlugn extrem gut nach Deutschland. Neben den Rippchen (und das sind wirklich die besten, die ich bisher hatte, sorry, Big Hug, ihr seid da leider auf Platz zwei (GUTER PLATZ 2) ;-)) verkauft er auch noch seine Saucen und sein Rub. Super Typ, hochsympathisch, super Produkt, das ist meine absolute Empfehlung. Wenn ihr mal in London seid, unbedingt hingehen!

Breakfast beim Rib Man #bricklanemarket #breakfastforchampions #holyfucksauce #ribmanlondon

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Wahaca (jep, ist ne Kette, aber ist lecker. Five Guys ist ne Kette und für mich nicht so lecker, daher nicht in dieser Liste, auch wenn ihr die hyped ;-))

Wir brauchten am Sonntag vor dem Abflug noch schnell was zu Essen, die Streetfoodmärkte hatten schon zu/waren zu weit weg – da kam uns das Wahaca ganz gelegen. Ist zwar eine kleine Kette, hat aber echt gute Küche, eine schöne Auswahl an Sachen, die nicht komplett Mainstream sind (Kaktus, mexicanische Chili-Cola) und auch hauseigene Saucen, die man auch kaufen kann. Kommt nicht an die Mexikaner in San Francisco oder auch (als lokales Benchmark) Los Carnales ran, ist aber trotzdem gut und eine Empfehlung wert, vor allem bevor ihr ins Five Guys geht 😉

Tacos – wirh cactus and pork #streetfood #wahaca #london #mexicanfood #mexicanstreetfood #latergram

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Boxpark (in meinem Fall das Athenian)

Ich mag den Osten von London, ich mag Shoreditch und die netten Läden/die Atmosphäre dort und ich mag den Boxpark. Unten sind kleine Pop-up Stores in Schiffscontainern (mein Highlight war das temporäre Bällebad für Erwachsene in einem der Container), oben drauf ist ein Streetfoodmarkt mit allen möglichen Richtungen. Da mir aus irgendeinem Grund das Athenian folgt (und ich ihm) bekomme ich immer Bilder von griechischem Souvlaki in meine Timeline gespült und wollte das dann natürlich auch mal testen. Durchaus gut, ich werde das nächste mal allerdings einen anderen Stand probieren (war jetzt zweimal bei Athenian), da sind noch einige spannende Sachen.

Souvlaki im Boxpark #tradition#theathenian #cornwallhike #cornwallhike17 #london #shoreditch

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Beigel Bake

Zu Beigel Bake muss man ja eigentlich nichts mehr schreiben, die sollten in jedem Reiseführer auftauchen. Trotzdem auf die Schnelle: ich bin jedes mal fasziniert, wie schnell und effizient die Verkäuferinnen die Bestellungen abwickeln. Da bleibt dann keine Zeit für Small Talk, das ist straff organisiert, vor allem in den Stoßzeiten. Wenn man aber mal vorbeischaut, wenn es etwas ruhiger ist (z.B. früher nachmittag) und nicht so voll, dann sind die Verkäuferinnen auch entspannter und zu einem Schwätzchen bereit. Generell solltet ihr hier den Salzfleisch-Beigel, den Nutella-Beigel, den mit Frischkäse und den Käsekuchen kaufen. Alles nicht teuer, der Käsekuchen kostet unter einem Pfund (2017), die normalen Beigel auch nicht viel mehr, der Salzfleisch ca. 4-5 Pfund. Für London ist das spottbillig und das ganze ist auch echt lecker. Man kann auch in die Backstube schauen und sehen, wir die Bagels hergestellt werden. Achtung: es gibt noch einen Beigel-Laden direkt daneben – der ist nicht so gut!

Teil 2 folgt die Tage, da ist der Fokus dann auf ein paar Restaurants. Link wird nachgetragen 🙂

Wenn Ihr noch empfehlenswerte Locations in London kennt, dann her damit – ab in die Kommentare!

12 von 12 – Mai-Edition

Aus verschiedenen Gründen war es hier sehr ruhig, ich fang dann mal wieder langsam mit bloggen an 🙂 Damit das nicht zu stressig wird, mit den 12von12 des Monats Mai.

Warnung vorab: ein sehr, sehr langweiliger Tag, dank Home-Office.

Flausch hat inzwischen das Morgenritual, dass er sich neben mich auf dem Schreibtisch niederlässt und erst mal Streicheleinheiten einfordert. Das macht das Frühstück etwas beschwerlich. Das war allerdings der nächste Level – ich hatte ihn mit dem Finger auf die Nase gestupst und er schlief dabei ein. Damit konnte ich natürlich nix mehr machen.

Beinahe nix mehr, denn als Rechtshänder konnte ich immer noch die Maus bedienen – und Sookee-Karten kaufen. Das wird wirklich das erste Konzert in 2017, das zeigt auch, wie busy wir gerade sind. Wer Sookee nicht kennt: Hört mal hier und hier rein und lest das Interview. Freue mich schon sehr!

Erst mal Sookee Karten kaufen ❤️👍🎉 #12von12 #2von12

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Der obligatorische Blick aus dem Fenster auf unseren Baum zeigt, dass der Sommer langsam kommt – er wird endlich grün!

Unser Baum wird langsam grün! #12von12 #3von12

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Home-Office ist immer eine prima Gelegenheit, ein paar Dokumente zu lesen. Die meisten kann ich nicht fotografieren, die hier schon 🙂

Home office = Gelegenheit, ein paar Whitepapers zu lesen #12von12 #4von12

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Mittags gab es dann „Reste-Essen“ – wir hatten am Wochenende Birnen, Bohnen und Speck und das gab es dann auch für mich. Zwar eher ein Herbst-Essen, trotzdem lecker. Nom.

Birnen, Bohnen, Speck o/ #nomnom #12von12 #5von12

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Talking of Frühling: wir haben auch Nachwuchs in der Nachbarschaft…

We are family #12von12 #6von12

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Jetzt kommt der langweilige Part. Ich muss arbeiten, der Kater chillen.

Home office, Symbolbild #12von12 #7von12

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Natürlich stört er kaum. Nicht dass es ihn irgendwie kümmert….

Home-office update #8von12 #12von12

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Chillen ist halt harte Arbeit.

Am Abend dann noch schnell den neuen Rasenmäher zusammengebaut. Nicht den Bimford 1000, sondern den Bosch wasauchimmer. Den neuen Mäher brauchte ich, denn am Wochenende hatte ich das erste Mal in 2017 den Rasen gemäht (wir kommen ja zu nix mehr) und unser alter Rasenmäher hat – mit ein paar Rauchwölkchen – sich in den Elektroschrott verabschiedet. Der neue hat dafür kein Kabel mehr, sondern ist ein Akkumäher. Mal schauen, wie sich das bewährt, für einen Roboter war ich zu geizig.

It's raining (cats and dogs) #10von12 #12von12

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Zum Glück hatte ich früh genug die Stellen gemäht, die vom Wochenende übrig blieben, denn kurz danach ging die Welt unter. So Regen ist ja gut für den Rasen #argh

Noch schnell Bilder rahmen #12von12 #11von12

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Na gut, dann die Zeit genutzt, um ein paar Bilder zu rahmen. Die Rahmen hatte ich bei Ikea via Post bestellt, fand das seht praktisch. Leider habe ich jetzt erst gemerkt, dass dabei 2 Rahmen zu Bruch gingen – argh. Das nächste Mal dann doch wieder vor Ort.

Jedes #12von12 endet mit #flausch

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Standesgemäß endet jedes 12von12 mit #Flausch. Diesmal wollte er allerdings nicht aufs Sofa (er hatte ja LANGE vor dem Monitor gechillt), nein, er wollte den ganzen Abend spielen. Tjanun.

Mehr 12von12 findet ihr bei Caro – schaut mal rein!

12von12 – was ist das überhaupt?

Sin Tin

So, das Blog geht wieder – ich hatte leider ein paar technische Probleme, die auch einige Artikel ins Nirwana schickte – trotz Backup 🙁  Lessons learned, sollte nicht mehr passieren, ich hab jetzt Updateerfahrung gesammelt.

Gerade passend zur „Wiederbelebung“ wurde gestern ins Laden ein eingeladen 😉 Derzeit gastiert da Sin Tin – Essen aus Dosen – und wir durften uns etwas durch die Karte futtern. Essen aus der Dose klingt jetzt erst mal wenig lecker, angefangen von dem Katzenfutter, das Flausch jeden Abend bekommt, hin zu den üblichen Dosenravioli. Dazu meist noch Fischdosen – ich erinnere mich noch mit Grausen an den Lachsersatz, den meine Eltern kauften, als ich noch ein kleines Kind war.

Ich war aber trotzdem gespannt, denn es klang schon ganz gut, was da angeboten wird, inkl. Signature-Dish, ein Vier-Gänge-Menü (kreiert von Dominik Jeske: 1 Michelin Stern, 2 Hauben, 16 Punkte) – da ist dann allerdings auch Frischfleisch dabei – Tartar von alter Kuh.

Aber mal von Anfang an – das ganze hat den Anspruch, wirklich hochwertige Produkten an den Start zu bekommen, auch in ungewöhnlichen Kombinationen. Ich lasse die Bilder mal für sich selbst sprechen:

 

Das hier ist Teil des Menus – der Tartar und auch der Königsberger Klops waren sehr lecker, aber…

Es gibt nicht nur Fisch 😉 #sintin #streetfood #ladenein

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das hier war mein eindeutiger Favorit:

Der Nachtisch war dann leider nicht so meins, der Milchreis mit Quitte war zwar auch lecker aber als Sushi-Rolle gemacht und damit etwas zu „fischig“ für mich – aber wer das mag – zugreifen!

Algeneis und Sushirolle vom Milchreis #sintin #streetfood #ladenein

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Insgesamt war ich wirklich positiv überrascht (und das schreibe ich nicht, weil wir eingeladen waren ;-)) – nicht vom Tartar, das habe ich so gut erwartet, sondern von den Kombinationen, die serviert wurden und von der Qualität der Produkte. Wir waren vor einigen Jahren in der Bretagne und haben da ein paar Fischdosen in der Fabrik gekauft, aber das ist kein Vergleich. Daher haben wir im Anschluss noch ein paar Dosen gekauft, denn wir wollen nächstes Wochenende unbedingt mal das Stundenei mit den Anchovis selber kochen!

Geht also mal hin – nicht nur wenn Ihr lecker essen wollt, sondern wenn ihr tollen Fisch kaufen wollt – auch (oder gerade wenn) er in einer Dose ist. Wenn ihr da seit – fragt auch mal nach den Halbkonserven, das lohnt sich, die sind nicht im Display!

Heute #sintin im @laden_ein – bin sehr gespannt!

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Argh

ratet mal, wer technische Probleme hatte und wem jetzt ein paar Blogartikel fehlen 🙁 Nope, Backup hilft in dem Fall auch nicht, leider…

Laden Ein – Rückblick der letzten 10 Monate und eine Empfehlung

So viel zu bloggen, so wenig Zeit 🙁 Eigentlich steht noch ein Bericht der zwei Supperclubs, die wir im Rahmen des Supperclubfestivals besucht haben und noch ein paar andere Sachen, aber erst mal ein kurzes Fazit zum Laden Ein – da ich mich mit darüber auch mit einem der derzeitigen Anbieter letzte Woche unterhalten hatte 🙂

Ist schön geworden! (Und lecker!) @laden_ein

Ist schön geworden! (Und lecker!) @laden_ein

 

Vor knapp einem Jahr waren wir zur Eröffnung eingeladen, Los Carnales waren damals die Premieren“gäste“. Die sind immer noch einer meiner Favoriten (in den Top 5), da waren aber auch noch mehr sehr leckere Anbieter in den letzten 10 Monaten. Meine Befürchtung, dass das Konzept nicht trägt/sich nicht etabliert, ist zum Glück nicht eingetreten, wir hatten von den ca. 21 Anbietern nur 1-2, die abfielen – aber hey, zwei Wochen später gibt es schon was neues, spannendes zu entdecken, da macht das dann nur wenig aus. Ich habe es zudem wirklich geschafft, fast jeden Anbieter auszuprobieren – nur Dinkelmann habe ich nicht besuchen können, da haben wir die leckere süditalienische Küche vor Ort genossen!

RIPPCHEN ftw!! #banhmi #bhanmigalaxie

RIPPCHEN ftw!! #banhmi #bhanmigalaxie

 

Derzeit sind die Banh Mi Brother zu Gast. Ich hatte Banh Mi bisher nur in London gesehen/gegessen und mich schon seit einigen Wochen darauf gefreut – und die Vorfreude war noch größer, als ich das Abendmenu sah – denn da sind noch Rippchen und ein Milchreis/Mango Nachtisch mit dabei! Leider kamen wir letzten Donnerstag zu spät – das letzte Rippchen war gerade verkauft und wurde an mir vorbeigetragen als ich es bestellen wollte. Was aber aus mehreren Gründen nicht schlimm war: ich finde es gut, wenn die Anbieter die Sachen frisch und limitiert haben und nicht auf Vorrat kaufen und dann auf den Materialen sitzen bleiben. Zudem hatte ich damit eine Ausrede mehr, nochmal vorbeizuschauen. Was ich unbedingt wollte, denn die Banh Mi waren echt lecker und das Rippchen sah einfach toll aus. Also bin ich Samstags nochmal hin und habe schweren Herzens auf den Burger der Woche mit dem alten Gouda verzichtet – hat sich aber wirklich gelohnt! Das waren für mich die besten Rippchen, die wir im Laden Ein bisher hatten – und da waren schon ein paar sehr gute dabei! Von daher sind die Banh Mi Brothers eine Empfehlung wert – geht da noch bis Samstag hin und kauft deren Rippchen (und Sandwich) Vorräte leer 🙂

Coole Aktion #ladenein #care #gutestun

Coole Aktion #ladenein #care #gutestun

 

Ach ja – wenn Ihr dann da seid – fragt an der Theke mal nach dem Projekt für Obdachlose und werft ein üppiges Trinkgeld in den Spendentopf – ihr könnt auch mal auf 2-3 Kölsch verzichten und damit den Kölnern helfen, die es bitter nötig haben.

Summer of Supper – GRAND OPENING PARTY 2016

Wir waren schon ein paar mal auf dem Supperclub-Festival Summerofsupper im Marieneck und freuten uns daher schon sehr, als die Veranstaltungen für 2016 veröffentlicht wurden und wir Karten kaufen konnten. Beim Sichten des Programms war klar, dass wir auch zur Eröffnungsveranstaltung gehen MUSSTEN – aus mehreren Gründen.

Zuallererst da dort einige Bekannte kochten – Maja von Moeyskitchen und Martin von der Baconbakery, dazu noch  Chris und Markus.

Dann aber auch noch wegen des Mottos – Radius 99. Ich zitiere mal:

Radius 99 steht für ausschließlich regionale Zutaten und eine spannende Küche, die zeigt, wie vielfältig unsere Region eigentlich ist.

Avocado aus Südamerika, Vanille aus Tahiti oder Fleisch aus den USA werdet ihr in unserem Menü nicht finden. Stattdessen überraschen wir euch mit heimischen Produkten aus einem Radius von 99 km um Köln in einem außergewöhnlich servierten 4-Gänge-Menü.

Vor vielen (knapp 10) Jahren hatten wir in Indien jemanden aus Kanada getroffen, die eine 100 Miles Diet machte – also Radius 150. Dies nicht nur für ein Essen, sondern im Alltag, ich stellte mir das als sehr schwierig vor. Das Nobelhart und Schmutzig hat ja ein ähnliches Konzept, also war ich sehr gespannt, was die vier auf den/die Teller zaubern würden – und um es vorwegzunehmen: es war toll!

Begrüsst wurden die Gäste mit einem Gin Tonic (Sünner :-)) – da das ja aber nichts für mich ist, bekam ich einen Rhabarber-Tonic! Der war lecker, das kommt auf jeden Fall auf die Liste für unsere nächste Grillparty.

Rhabarber-Tonic für mich o/ #summerofsupper #radius99

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Während ich den R-Tonic dann so langsam weggetrunken habe, trudelten weitere Gäste ein und wir konnten auch den Köchen/der Köchin kurz hallo sagen, dann erst mal die Speisekarte studiert. Natürlich war die so vage, dass man nicht genau erkennen konnte, was sich dahinter verbirgt, allerdings konnte man erste Rückschlüsse ziehen

Das Menü (liebevoll gefaltet von @ehrenfeldbrett) des #radius99 #summerofsupper #supperclub

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– und dann stand ja noch ein großer Kugelgrill vor dem Eingang, in den wir mal kurz reinschauen durften – das steigerte die Vorfreude auf das kommende enorm.

ALLES MEINS #radius99 #summerofsupper – nur für mich gegrillt von @baconbakery 😉

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Als Vorspeise gab es ein Roggenbrot mit selbstgemachter Leberwurst, eine Erdbeer-Gazpacho (sehr überraschender Geschmack!) und ein Tartar auf einer Quiche. Alles sehr lecker, machte Appetit auf mehr 🙂

Roggenbrot – Leberwurst – Gazpacho – Erdbeeren – Tatar #supperclub #summerofsupper #radius99

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Das „mehr“ war dann der Gang, der mich am meisten faszinierte: Rehschinken, ein Ziegenfrischkäse mit Rosmarinkirschen und Favabohnen.

Ziegenfrischkäse mit Rosmarinkirschen, Rehschinkenund Favabohnen #radius99 #supperclub #summerofsupper

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Das war eine ganz tolle Kombination, gerade die Bohnen mit dem Speck und der Rehschinken waren unglaublich lecker.

Danach sagte die Karte „Räucherfisch Nudeln Salat“ und ganz ehrlich – was dann kam habe ich eher nicht erwartet 🙂

Räucherfisch – Nudel – Salat #summerofsupper #supperclub #radius99

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Mit Räucherfisch gefüllte Nudeln, der Salat püriert und noch eine Meerrettichsauce. Der Salat war spannend, denn der sah aus wie ein Pesto – schmeckte aber wie Salat – interessante Sache (ähnlich wie die Erbeergazpacho, die stark nach Erdbeeren roch aber eher nach Tomate/Paprika aussah/schmeckte).

Während die Hochrippe (die 5 Stunden lang im Kugelgrill vor sich hin garte) zerlegt wurde, waren alle in der Küche damit beschäftigt, sich den anderen Teilen der Hauptspeise zu widmen.

Fleisch o/ #nomnomnom #supperclub #radius99 #summerofsupper #rind

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Es gab – ähnlich wie beim letzten Jahr – keine einzelnen Teller, sondern eine Art Familienessen – mit Fleisch und Gemüse in großen Platten, aus denen man sich dann sein Essen selbst nehmen konnte. Das fand/finde ich eine prima Idee – gerade in Supperclubs steigert sowas ja dann auch die Kommunikation. Zudem sahen die Platten auch unglaublich lecker aus:

Rinderhüfte und Rouladen – Marktgemüse – Kartoffeln #supperclub #radius99 #summerofsupper

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Hier kam das Konzept dann auch voll zum Tragen – da ja auch gerade Saison ist. Das war eine unglaublich leckere und bunte Gemüseplatte mit Gemüse aus der Region, dazu die Hochrippe und die Rouladen (dazu gleich noch mehr).

Als Abschluss sagte die Karte noch was von „Beeren, Quark, Käse, Kräutern, Joghurt“ – und auch hier waren wir überwältigt von dem, was angeboten wurde: ein Riesenbuffet mit

Mo Käse #alleskäse #supperclub #radius99 #summerofsupper

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einer großen Käseplatte, zwei Pavlovas, einem sehr leckeren Quark mit gerösteten Erdbeeren und Joghurteis. Angeboten wurde das als Buffet – was toll war, denn so wurde die Sitzordnung aufgebrochen und alle Gäste nochmals durcheinandergwirbelt.

Alles in allem ein sehr schöner und leckerer Abend – würde mich freuen wenn sich die vier nächstes Jahr nochmals zum gleichen Thema Gedanken machen und einen Abend gestalten  – gerade mit den Erfahrungen, die sie dieses Jahr gesammelt haben!

Was ich so als Erfahrungen gehört/mitgenommen habe:

Es ist sehr, sehr schwer, lokales Salz in Köln zu kaufen (das war das einzige, wo die Grenze überschritten wurde), etwas leichter – aber immer noch schwer – ist es, lokale Butter zu erwerben (da die meisten eher Käse anbieten). Rouladen sehen einfach aus, aber wenn man einige Zutaten nicht nutzen kann (z.B. Essiggurken), dann muss man etwas mehr überlegen und improvisieren. Das galt aber auch bei einigen anderen Speisen – ich hörte öfters „das nächste mal sollten wir dann xy kaufen, wenn es Saison hat und einlagern (Walnussöl, Chili, etc).“ 🙂

Wenn Ihr auch beim Summer of Supper mal teilnehmen wollt – es gibt noch Karten, wir sind noch auf 2 weiteren Supperclubs (Stumpf und Stiel sowie Schwein gehabt) – und freuen uns schon!

 

12 von 12 – Aprilausgabe

Wer 12 von 12 nicht kennt – hier die Erklärung. Und hier alle 12 von 12 aus dem April.

Gestern war nicht nur der 12., sondern auch home office Tag. Das hat nicht nur zur Folge, dass die Fotos etwas monothematisch den Kater im Fokus haben, sondern auch, dass da einfach weniger passiert, als wenn ich den Arbeitsweg habe. Von der Arbeit selbst kann ich auch keine Fotos machen – aber seht selbst:

Der Kater hilft mit beim Home-Office #Flausch #1von12 #12von12

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Seitdem die Sonne sich wieder blicken lässt, pennt der Kater (mit Namen #Flausch, nur richtig mit dem Hashtag) wieder auf dem Schreibtisch. Klar, da ist er ja in meiner Nähe, da muss es gut sein. Weniger gut, dass er dabei zum Teil auf meinen Unterlagen liegt 😉

An einem etwas ruhigeren Home-Office Tag ist dann auch mal ein Webinar drin. Das war allerdings nur mässig spannend und lief daher eher nebenbei, ich hatte mir da mehr von erhofft. Im Hintergrund sind übrigens 2 der 3 Christo-Installationen zu sehen, bei denen ich war. Berlin fehlt, rechts Oberhausen und links New York – da waren wir 2005 vor Ort, danach war ich noch 2010 beruflich dort.

Nächste Woche bin ich dann wieder dort! \o/ – Wurde auch mal wieder Zeit. Allerdings wieder als Dienstreise mit dem Hotel in Jersey City – ich habe da nur den halben Anreisetag und einen halben Abreisetag, um mir ein paar Sachen anzusehen – freue mich trotzdem, auch wenn der Dollar für Shoppingeskapaden nicht sooo toll steht 😉

Die Steuer ist für mich kein rotes Tuch, nicht dass ich die Steuererklärung gerne mache, aber dank all der Handwerksarbeiten am Haus kommt da auch wieder einiges zurück. Elster/Steuersoftware verdirbt die Überraschung allerdings immer, ich hatte zufälligerweise 2 Tage vorher mal ausprobiert, ob der Bescheid schon da wäre und wurde positiv überrascht. Nuff said.

Das schöne am Frühling ist ja nicht nur, dass es wärmer wird, der Kater anfängt, Mäuse zu fangen und uns zu bringen (not) und die Abende länger hell, sondern dass das Leben im Garten erwacht. So auch die Narzissen, die wir letztes Jahr auf den Scillies gekauft hatten – ich war mir nicht sicher, ob die die Lagerung in der Garage überleben, wir hatten vergessen, die schon im Herbst einzupflanzen. Die gute Nachricht: die spriessen alle!

In der Mittagspause habe ich dann den Kater während des Kochens bespasst. Der liebt es total, die Wollpuschel (vorne rechts im Bild) durch den Garten zu jagen. Dummerweise haben die doofen Zweibeiner den Rasen nicht gemäht, was auch sonst im Alltag echt doof ist. Da werden die Füsse und der Bauch ja nass, wenn man als Katze sein Revier inspiziert. Macht da weg und mäht den Rasen, aber flott!

Tjanun, dann schau ich halt noch schnell nach unserem Frühbeet – ich habe da mal alle Pflanzen zwischengeparkt, die eigentlich in das Hochbeet (hinten im Bild) kommen sollen. Ist aber noch zu kalt, daher das Frühbeet.

Nach der Arbeit ging es in die Stadt, um dort die imipressionen zu treffen. Auf der Fahrt habe ich den neuen Radiorebell podcast gehört, Unbedingte Hörempfehlung, der Collinisue macht hier einen Podcast mit seinem Sohn und das ganze berührt mich sehr. Nicht nur, weil ich das Blog schon lange lese und darüber einen (wenn auch nur sehr kleinen und beschränkten) Einblick über die Entwicklung bekomme und diese auch glaube wahrzunehmen, sondern auch, wie toll hier schwierige Themen wie Liebe oder Geschwister angegangen wird und mit wieviel Liebe und Einfühlsvermögen der ColliniSue das alles macht. Ganz grosses Kompliment von mir dafür – ich höre das echt, echt gerne und freue mich auf jede Folge. Allerdings bin ich etwas in Sorge, dass es eine neue Folge gibt, denn der Collinischussel hat die Themenlosbox verschusselt. Ach ja, wenn ich mir zwei Themen wünschen könnte, wären das „Freundschaft“ (gerade nach der „Liebe“-Folge) und „Sport“ (das um zu erfahren, ob es außer Fußball noch weitere Sportarten gibt, die interessant sind).

Bevor ich losfuhr, habe ich noch einen Regenschirm eingepackt. Eher so pro forma, sieht zwar düster aus, wird aber doch nicht regnen. Hab ich mich getäuscht – so nass wurde ich schon lange nicht mehr – trotz Regenschirm.

Dreckswetter #9von12 #12von12

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Also erst mal untergestellt und gewartet, bis der schlimmste Guß vorbei ist und dann zum Optiker – da hat die imipressionen neue Kontaktlinsen bekommen. Daneben hat ein Spieler des glorreichen #effzeh eine Brille gekauft – aber nicht nur ich habe den so gar nicht erkannt 🙂 Bin fasziniert, dass die imipressionen ihn erkannt hat (aber wahrscheinlich auch nur, weil der Optiker nach dem Namen fragte ;-))

Ich gehe übrigens sehr gerne mit zu dem Optiker.

Ich begrüsse es ja immer, wenn @princesscgn zum Optiker muss #nomnom #12von12 #10von12

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Längeres Warten? Kein Problem für mich #kau

Heute @kikilento mit dem Tontopfgeflüster ausprobieren #nomnom #streetfood #tajine #11von12 #12von12

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Danach ging es noch ins Laden Ein – diesmal war dort Kikilento mit dem Tontopfgeflüster, Tajine sowohl mit als auch ohne Fleisch. Ich kannte Kikilento bisher nur mit ihren Zimtschnecken von diversen Events (die gibt es als Nachtisch) und war auch gespannt, wie die das mit den Tajines wuppen.

"Aller guten Dinge" von @kikilento alias Tontopfgeflüster #12von12 #tajine #streetfood #nomnom

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Als Fazit: seht gut machen die das, das Essen war echt lecker! Die Lammspiesse sind der Hammer, die einzelnen Gerichte auch richtig gut, heute geht es gleich nochmal dahin. Generell hatten wir auch noch nie ein Essen im Laden Ein, das nicht schmeckte und nur ein/zwei Anbieter, bei denen wir nur mässig begeistert waren, der Rest war durchgängig auf sehr hohem Niveau – so auch Kikilento/Tontopfgeflüster, Geht hin und unterstützt die Macher von Laden Ein – besser so ein Laden als der 100te Hans im Glück/Vapiano und Co!

 

Strassenküche im Laden Ein

Ich habe schon zuvor über die Eröffnung des Laden Ein geblogged – dem Kölner Streetfoodrestaurant, in dem man alle 2 Wochen neues spannendes Essen entdecken kann.

Warum jetzt ein neuer Beitrag  – ganz einfach: zuallererst kann ich Euch allen nur empfehlen, da regelmäßig hinzugehen, Wir haben bisher alle Anbieter ausprobiert und wurden nie enttäuscht. Selbst wenn einem das Essen mal nicht so gut schmecken sollte – kein Problem, in spätestens zwei Wochen gibt es was neues, wir hatten schon Burger, Pulled Pork, Hummus, Empanadas, Arepas und vieles anderes mehr. Das meiste hätten wir ohne das Laden Ein nie ausprobiert!

Diese Woche ist noch die Strassenküche im Laden Ein und die hatten uns am Sonntag zur Vorstellung ihres Kochbuchs eingeladen. Wie es war? Grossartig – das hat auch imipressionen schon verblogged, es war so gut, dass wir gestern gleich nochmal hingegangen sind, um die Gerichte zu probieren, die wir am Sonntag nicht probieren konnten.

Satay chicken mit Erdnuss Sauce #strassenkueche #asiatisch #laden_ein #streetfood

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Zuerst mal zu den beiden Jungs von der Strassenküche: Antonio Buntenkötter und Torsten Hülsmann, beides erfahrene Köche (mehr über die beiden könnt ihr bei rp-online nachlesen), die uns auch schon auf dem Streetfoodfestival und mit ihrem ersten Kochbuch aufgefallen sind.

Ich möchte gar nicht den Beitrag von Imipressionen wiederholen, der Schweinebauch mit dem Auberginerelish war unglaublich lecker, die Chickenwings auch und der Nachtisch einfach großartig. Daher – wie schon geschrieben – sind wir gestern nochmal hin, diesmal gab es malayische Laksa-Curry Suppe für imipressionen und das Satay-Chicken für mich. Auch hier war die es eine angenehme Überraschung, das die Erdnusssauce eben nicht die klassisch braune Pampe mit Snickers-Erdnussgeschmack war, sondern sehr lecker und auch einigermassen leicht war. Sogar meine Begleitung, die fleissig die Suppe löffelte war ganz angetan von der Sauce und hat mir mein Essen weggegessen 😉

Curry Laksa für @princesscgn #streetfood #strassenkueche #laden_ein #asiatisch

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Daher bekam ich als Nachtisch nochmals den sticky rice mit salty coconut und Mango – die Kombination aus süss und salzig war superlecker (und ist auch im Kochbuch zu finden – kauft das alle, das lohnt sich). Wir kamen an beiden Tagen auch etwas mit den beiden ins Gespräch und konnten ihnen Löcher in den Bauch fragen zu den Zubereitungen, Rezepten und Empfehlungen – wir werden auf jeden Fall einiges aus dem Buch nachkochen, an erster Stelle der Nachtisch, die eingelegten Habaneros und die Gulaschsuppe (ja, auch das ist Streetfood ;-)).

Von daher nochmal mein Appell an Euch da draussen: geht hin und kauft die leer – die musste schon 50 kg Schweinebauch und 40 kg Auberginenrelish nachlegen, weil das so gut wegging 🙂