Reisenotizen

Hier war eine Weile Funkstille – vor allem, da ich fast 3 Wochen am Stück auf Dienstreise und danach etwas angeschlagen war. Nein, ich will kein Mitleid :-), ist ja auch nett, mal eine Weile in Paris oder Brüssel zu sein.

Ich war kurz nach dem Anschlag in Paris dort. War da schon zuvor immer (für uns Deutsche sehr ungewohnt) Militär an den Bahnhöfen präsent, so war diese Präsenz danach noch deutlich erhöht. Zudem auch noch martialisch aufgerüstet – mit Maschinenpistolen, alle mit schusssicheren Westen und Helmen ausgerüstet. Nicht nur das Militär, auch viele der Polizisten, die im Stadtbild zu sehen waren, waren ebenfalls so ausgestattet. Um ehrlich zu sein – das erhöht mein Sicherheitsgefühl nicht. Ich fühlte mich auch keinen Augenblick gefährdeter als die Wochen davor – selbst als ich im Marais unterwegs war. Leid taten mir nur die Security-Angestellten, die vor den grösseren Gebäuden und Einkaufszentren die Taschen der Passanten kontrollieren mussten -> unbewaffnet.

Polizei in Paris anch dem Attentat

Im Marais war ich einen Burgerladen ausprobieren (Tata-Burger, der mir auf Twitter empfohlen wurde. Der Burger war ok, nicht unbedingt der Beste, den ich gegessen habe – auch nicht in Paris. Da ist immer noch Le-Bab mein Favorit, ich hab aber noch ein-zwei Lokationen auf der Todo-Liste. Er liegt aber zentral und Preis-Leistung war gut – von daher kann man da schon  mal hingehen.

Burger

In Brüssel habe ich was nettes im Hotel gesehen, das war mir neu, gab es bisher noch in keinem Hotel, in dem ich zuvor war: eine Heatmap der Frühstückraumbelegung.

Allerdings ist das eher was für Captain Obvious – wenn ich um 9 Uhr ein Meeting habe, dann hilft mir die Info wenig, dass werkstags das Frühstück gegen 9-10 Uhr am wenigsten frequentiert ist 🙂

Frühstücksheatmap, Doring Brüssel

In Paris habe ich dann noch zwei neue Brausen ausprobiert, die ich zuvor noch nie gesehen hatte: die Coca Cola Life und die Paris Cola.

Die Cola Life ist eine neue Variante, mit Stevia statt mit Zucker – wobie der Zuckergehalt nur um 30% reduziert ist – also nicht wirklich zuckerfrei, nur weniger. Die schneckte irgendwie nicht so dolle, kann allerdings auch sein, dass die zu warm war. Ein ähnliches Produkt hatte ich in Paris auch von Pepsi gesehen, aber noch nicht probiert. Die Fritz.Kola Stevia ist da deutlich besser.

Neue Colavariante in FrankreichParis Cola sieht aus wie eine re-brandete Coca-Cola in schickeren Flaschen, habe ich im Auchan gefunden (und bisher nur dort). Die Cola selbst ist nicht schlecht, aber dann doch zu teuer für das gebotene, aber ein netter Gag/Mitbringsel für Hackerbrausenfans.

ParisCola

In Brüssel war ich Muscheln essen – muss man ja 😉 Ich hab mich da weniger auf Foursquare verlassen und bin eher etwas ziellos durch die Seitenstrassen des Hotels geschlendert und habe ein Restaurant gefunden, das nett aussah – Le Delirie Parisien. Die Muscheln waren ganz gut (mit einem Sahne-Weissweinsud), die Pommes eher „ok“. Beim nächsten Mal würde ich dann doch eher den Burgerladen testen, den ich danach ganz in der Nähe des Hotels gefunden hatte, die Karte sieht ganz nett aus (note to myself: hingehen).

Moules + Frites

Zu guter Letzt noch ein Tipp für La Defense, so man da Essenstipps geben kann, denn hier ist alles eher TEUER (ein Bier 11 Euro) und qualitativ nicht so prall: Es gibt Tiger Wok, der ist zwar auch nicht billig (16-18 Euro den Teller Nudeln), aber wenn ich keine Lust habe, zur Rue Saint Anne zu fahren, dann ist das schon ok. Natürlich nicht so toll wie in dem japanischen Viertel um die Rue Saint Anne, aber halt ok. Frisch, kein zu grosser Nepp, schnelle Bedienung. Ist in dem Rundbau beim Hilton. Da gibt es auch noch ein ganz gutes Steak/Burgerhaus, das Red´d´Hippo. Die machen aber alle um 17:00 Uhr zu, ist halt ein Geschäftsviertel.

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Socialkram (einigermassen datengeschützt):

Veröffentlicht von davednb

bloggt - mit Pausen - seit 2004. Im Netz seit 1993. Mochte damals Gopher mehr als Http - denn Bilder im Internet braucht(e) ja keiner. Oldschool, baby!

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