Blogstöckchen gefangen

von imipressionen – die diese Woche auch nicht wirklich weiss, was sie bloggen soll 🙂

1. Nach welchen Kriterien suchst du morgens dein Outfit aus?

Das offensichtlichste Kriterium ist die Jahreszeit (kurz, lang, warm, kalt, Regen, etc). Der Rest ist völlig unstrukturiert, was ich zuerst im Schrank sehe, gewinnt. Die anderen Sachen werden dann mehr oder weniger passend rausgekramt. An Anzugstagen erledigt sich das meist von selbst, da ist dann nur die Frage, ob Manschetten und Krawatte ausgewählt werden.

2. Was ist Deine Lieblingsspeise?

Schwierig, es gibt soviel leckeres! Wenn es mal ein schneller Snack sein soll, dann gewinnt immer ein leckeres Leberkäsbrötchen – das gibt es hier in Köln aber eher selten, da kommt der süddeutsche Einfluss durch. Ansonsten muss es auch nicht immer das Schäumchen an Trüffel sein, auch wenn das lecker ist, die ursprüngliche piemontesische Küche ist da das beste Beispiel, wie toll auch einfache Speisen mit den richtigen Zutaten und sorgfältiger Zubereitung sein kann. Da kommt auch die ultimative LIeblingsspeise her: Panacotta von Giannis Frau aus einem kleinem Restaurant nahe Bubbios – die Sahne dafür kommt von einem kleinem Bauernhof nebenan.

3. Welche “erste” Schallplatte, Kassette oder CD hast Du Dir von Deinem Taschengeld gekauft?

LP: war eine Maxisingle von Technotronix “Pump up the jam”, Kasette war von den Hosen. CD war die obligatorische Dire Straits – Money for nothing. Die erste Whitelabel war 95 Mutant Jazz von T-Power – immer noch ein Monstertune!

4. Hast du Angst, du könntest eines Tages wegen irgendwas abgemahnt werden, was du in deinem Blog tust oder unterlässt?

Ja, dazu drehen Abmahnanwälte, Gema und Co viel zu hohl, siehe auch Leistungsschutzrecht. Sehe das Risiko auf Tumblr allerdings geringer als auf unserem alten Blog, das ggfs deswegen auch mittelfristig offline gehen könnte.

5. Woher kamst du, als du das letzte Mal aus einem Flugzeug geklettert bist?

Wahrscheinlich – wie imipressionen Sri Lanka – könnte aber auch Berlin gewesen sein. Nach Paris fliege ich schon seit Jahren nicht mehr, dazu ist der Thalys eine viel zu gute Alternative.

6. Welche Musik hörst Du, wenn Du an Deinem Blog schreibst? Oder hörst Du gar keine?

Gerade Mutant Jazz, da ich das bei Youtube rausgesucht habe und wirklich gerne höre. Ansonsten meistens die Musik, die in meinen Soundcloud-Sets gesammelt ist oder andere elektronische Musik.

7. Welches Produkt steht schon am längsten in Deinem Kühlschrank? Und wie lange wird es noch dort stehen?

Siehe Imipressionen – das ist ein Robiola aus dem Piemont. Inzwischen ist das ein Hartkäse und als solcher noch besser bei Pasta als ein Parmesan.

8. Was war für Dich “das” Buch in den letzten 12 Monaten?

Da gab es zwar einige gute/spannende, aber nicht “das” herausragende Buch. Ich freu mich aber schon auf einige Bücher auf meiner “zu lesen” Liste, unter anderem den neuen Niven.

9. Fotografiere Deine Socken, die Du JETZT trägst und füge das Bild zu den anderen Antworten.

Da ist tumblr echt doof vom workflow und mit Bilder einbinden und so. Sind aber Socken von Minga – Picnic Anarchy – Bilder hier (ja, mir ist es leicht peinlich, dass meine Socken einen Namen haben).

10. Was ist der höchste Betrag (für eine Person), den Du jemals für ein Menü im Restaurant ausgegeben hast – und war es das wert?

Im Gegensatz zu imipressionen bekomme ich nicht die Damenkarten im Restaurant, sondern die mit den Preisen. Daher kann ich die Frage besser beantworten: Es war das Perigord-Trüffel-Sylvestermenue in Paris.War es das Geld wert? JA! Vielleicht nicht die 15 Euro für das Glas Champagner (den ich ja nicht getrunken habe), das Essen war aber Wahnsinn. Auch wenn uns/mir eigentich der weisse Alba-Trüffel besser schmeckt, aber das Menü an sich war komplett stimmig, der Trüffel nicht einfach als Gimmick drüber gehobelt sondern gut mit den Gerichten abgestimmt. Als Nachtisch gab es Comte mit Trüffel – super Kombination. Etwas billiger aber noch teurer als Schloss Bensberg waren die anderen Sternerestaurants in Paris – sowohl das Atelier de Robuchon (unser Hochzeitsreisenessen mit unglaubliche leckerem Kartoffelpürree) und das Restaurant von Robuchon (bester Nachtisch ever. Ever ever).

Aber wie schon oben geschrieben – das beste Preisleistungsverhältnis hat das Piemont – und die unglaublich leckere Panacotta haben wir von Gianni auch schon mal geschenkt bekommen, nachdem ich extra 10 km zum Restaurant gefahren bin, um die dort für uns für abends (wir kochten an dem Tag selber) zu kaufen! Wer auch immer in der Nähe von Aqui Therme Urlaub macht – fahrt zur Casa nel Bosco und esst die Panacotta!

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Socialkram (einigermassen datengeschützt):

Veröffentlicht von davednb

bloggt - mit Pausen - seit 2004. Im Netz seit 1993. Mochte damals Gopher mehr als Http - denn Bilder im Internet braucht(e) ja keiner. Oldschool, baby!

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