Ein paar Paristipps

Ein paar Paristipps

Mit der Ironblogger Deadline im Nacken dachte ich mir anlässlich meines Aufenthalts in Paris, dass ich einfach mal ein paar Paristipps verbloggen könnte – bin ja schliesslich (beruflich) oft genug da.

Sightseeing:

Ich erspar Euch mal die klassischen Touriklopper, die man sowieso kennt: Ich mag das Marais sehr. Inkl. dem Pace des Voges – das ist nicht das durchdesignte Haussmann-Paris, sondern das “alte”. Auch schön ist die Ecke um den Park Belleville, der Canal Saint Martin ab Republique (sehr schöne Bootsfahrten möglich) und die Gegend über der Metro-Station Blanche – Rue Lepic, Rue des Abbesses. Ich mag auch den Parc Andre Malraux hinter La Defense (Haltestelle Nanteree Prefecture, man kann auch von La Defense hinlaufen) sehr, mal ein ganz anderer Blick auf La Defense (und mein Joggingrevier, wenn ich beruflich da bin). Unbedingt auch die Freiheitstatue ansehen – die steht auf der Seine-Insel vor dem Eiffelturm (Allee de Cygnes).Auf das Pantheon sollte man auch mal! Auf jeden Fall sollte man auch mal die Oper von innen gesehen haben (die “alte”, Haltestelle Opera). Auf jeden Fall auch zu Sainte-Chappelle gehen – ist bei Notre Dame, aber etwas versteckt im Justizpalast. Sacre Coeur bietet einen tollen Blick auf Paris, aber da sind halt die Touristenmassen. Talking of Touristen: Louvre, Eiffelturm, Champs Elysse und La Defense/Grand Arche, Saint Germain, Notre Dame. Done.

Shopping:

Für Dekokram das Fleux im Marais, für alles Küchenzubhör dieser Welt Dehillerin, einfach so mal durchschlendern sollte man auf jeden Fall mal in den Strassen Rue Montorgueil (bei Les Halles) und die Rue des Bac – vom Bon Marche aus (Conran Shop mitnehmen) bis zur Seine (da kommt man auch bei Kayser vorbei – die besten Croissants der Stadt!). Klar, man sollte auch jeden Fall auch ins La Fayette gehen, Jugenstilkuppel, vor allem bekommt man da auch in der Feinkostabteilung die Croissants von Kayser und im ersten Stock die Macarons von Hermes (siehe Essen) – und als Touri 10% Rabatt, die Karte gibt es an der Auskunft gegen Vorlage des Personalausweises. Wer im Marais ist, sollte auch noch die Rue des Rosiers langlaufen und unter anderem bei Anna Kaszer vorbeischauen.

Essen:

Atelier des Robuchon: mit das beste Essen, dass wir je hatten – es gibt jetzt auch eine Filiale an der Champs Elysee. Natürlich ist auch das “normale” Robuchon Restaurant toll, vom Preis/Leistungsverhältnis war das Atelier aber deutlich besser – siehe auch diese Kritik. Etwas weniger Sterne hat das Hokkaido, ist aber mein Lieblingsjapaner – Ecke Rue Saint Anne. In der ganzen Gegend gibt es auch noch viele japanische/asiatische Alternativen für den schmalen Geldbeutel. Im Marais das Chez Marianne, in der Gegend Montparnasse gibt es tolle Gallette/Crepes (Rue des la Gaite). Ein ganz tolles Cafe ist das Mamie Gâteaux. Auf jeden Fall sollte man noch zu Marcolini gehen – für mich der beste Chocolatier in Paris (und die Konkurrenz ist groß!) – die Filiale an der Oper verkauft auch Eis, Macarons kauft man entweder bei Laduree (traditioneller) oder bei Hermes (ausgefallener, Kreationen wie Foie Gras mit Schokolade etc). Sind beide auf der Champs Elysee, im La Fayette/Printemps und haben auch noch eigene Läden (Saint Germain). Eventessen (im postiven Sinn!) gibt es im La Refuge des Fondus – Fondue in einem wirklich ausgefallenen Restaurant – die Damen müssen allerdings über die Tische steigen, um einen Platz zu bekommen 😉 Ein Tipp von Frau B: an der Rue de Seine gibt es bei dem Bäcker/Konditor Gerard Mulot (direct neben Marcolini) das beste Croque Monsieur/Madame. Ein schönes (Bio-)Frühstück hatten wir im Pain de la Bourse hinter der Börse.

Schlafen

Schwierig, da teuer. Das letzte Mal hatten wir ein knuffiges Airbnb Appartment, davor waren wir im Hotel Familia, das war ok. Beruflich mag ich das Mercure Nanterre und das Novotel in La Defense, aber die sind nicht billig und etwas weiter weg. Zentraler ist da noch das Hotel Beauchamps, die haben manchmal auch Aktionen mit günstigen Zimmern. Ab 3 Tagen wäre auch das Appartment von Francois eine Option, liegt ganz spannend (next to Moulin Rougue, ist einigermassen preiswert, mitten im Leben aber trotzdem sehr ruhig und für Pariser Verhältnisse richtig gross).

Sonstige Tipps:

Wer ein paar Tage bleibt, sollte entweder Carnets für die Bahn (statt Einzeltickets) oder gleich die Carte Orange holen. Achtung – La Defense ist via RER nicht mehr Paris Stadt (=zuätzliche Zone), via Metro 1 gilt das aber noch als Innenstadtzone. Wir haben mal eine Segway Tour bei Nacht gemacht, die war super, da sind wir auch im Innenhof des Louvre gefahren, an der Seine lang, am Invalidendom etc. Dann hatten wir noch eine Schokoladenstadtführung, die war auch toll, da waren wir bei ca 5-8 verschiedenen Chocolatiers.

Wer noch Tipps für Paris hat, die hier nicht erwähnt wurden, gerne in die Kommentare posten!

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Socialkram (einigermassen datengeschützt):

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